Zunächst waren heute Artikel zu lesen, in denen es hiess, StudiVZ würde die Nutzerdaten (was auch z.B. Angaben von Vorlieben etc. in Profilen beträfe) an Dritte verkaufen. In einer Pressemitteilung dementierte StudiVZ dieses, räumte aber wohl ein, dass die Daten der Nutzer zukünftig dazu benutzt würden, die eingeblendete Werbung für den Nutzer “zielgerichtet zu optimieren”. D.h. natürlich, dass die Daten der Nutzer durchaus dazu benutzt werden, Profit zu erwirtschaften. So untersagt StudiVZ seinen Nutzern z.B. das Ablehnen von Cookies, in der Datenschutz-Erklärung heisst es:

“StudiVZ weist jedoch darauf hin, dass die Nutzung des Angebots von studiVZ bei einer Ablehnung von Cookies nicht möglich ist.”

Nachzulesen unter: http://www.studivz.net/l/policy/declaration/

Im Grunde handelt es sich also um eine weit verbreitete Methode, um Werbung zu personalisieren. Dass StudiVZ allerdings nutzerseitige Entscheidungen (die Ablehnung von Cookies) untersagt, ist durchaus unattraktiv. Denn im Klartext bedeutet dies auch: “Lass uns Deine Werbung personalisieren oder bleib draussen.” Nicht die feine, englische Art, wie ich finde. Auf jeden Fall sollten Nutzer von StudiVZ in nächster Zeit die AGB’s etwas im Auge behalten. Oder - sich einfach wieder mal im Real Life treffen.


 
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