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	<title>Comments on: Peter Richter über Gangsta-Rap</title>
	<link>http://blog.teriell.de/2008/02/06/peter-richter-uber-gangsta-rap/</link>
	<description>Ein Blog zu den Themen Kunst, Medien und Gesellschaft</description>
	<pubDate>Sun, 20 May 2012 20:53:08 +0000</pubDate>
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		<title>By: teriell</title>
		<link>http://blog.teriell.de/2008/02/06/peter-richter-uber-gangsta-rap/#comment-36</link>
		<author>teriell</author>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 09:21:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.teriell.de/2008/02/06/peter-richter-uber-gangsta-rap/#comment-36</guid>
		<description>Hi Norman, gute Punkte ...
Im Sinne der Mitmachkultur würde ich Rap (grob) aber inzwischen als Niche des Kulturbetriebs sehen, die es besser als andere versteht Produkte zu generieren. Das Mitmachen besteht nach meinem Eindruck in erster Linie aus Merchandising und nem Konformitätsdruck, der vor allem auf die Jugend abzielt. Ich würde aber ohnehin Hip Hop, Rap, Gangstarap etc. etwas unterscheiden. Das Ghetto-Image muss ja nicht gleichbedeutend mit Dichtkunst sein und die Reduktion der Sprache auf wenige krasse Worte spricht wohl auch eher weniger dafür. Dennoch ist der Einfluss der Subkultur, die man im Zusammenhang mit Rap ausmachen würde, erheblich und nicht zu unterschätzen. Gerade weil es auch eine Subkultur des Konsums ist und sie sich perfekt in kapitalistische Prinzipien eingliedern lässt. Aber ich finde, der HipHop hat (und diesen auch nun als Dichtkunst betrachtet) mehr Potential im Sinne eines kulturellen Mehrwerts als ein Gangsta-Rap, der primär aus Images besteht. Die Images des Gangsta-Rap hemmen die Bandbreite der Inhalte und zudem der formalen Umsetzung (also auch der künstlerischen Möglichkeit) meines Erachtens. HipHop ist weitaus flexibler, was das angeht und bietet auch bekannterweise weitaus mehr Nischen an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Norman, gute Punkte &#8230;<br />
Im Sinne der Mitmachkultur würde ich Rap (grob) aber inzwischen als Niche des Kulturbetriebs sehen, die es besser als andere versteht Produkte zu generieren. Das Mitmachen besteht nach meinem Eindruck in erster Linie aus Merchandising und nem Konformitätsdruck, der vor allem auf die Jugend abzielt. Ich würde aber ohnehin Hip Hop, Rap, Gangstarap etc. etwas unterscheiden. Das Ghetto-Image muss ja nicht gleichbedeutend mit Dichtkunst sein und die Reduktion der Sprache auf wenige krasse Worte spricht wohl auch eher weniger dafür. Dennoch ist der Einfluss der Subkultur, die man im Zusammenhang mit Rap ausmachen würde, erheblich und nicht zu unterschätzen. Gerade weil es auch eine Subkultur des Konsums ist und sie sich perfekt in kapitalistische Prinzipien eingliedern lässt. Aber ich finde, der HipHop hat (und diesen auch nun als Dichtkunst betrachtet) mehr Potential im Sinne eines kulturellen Mehrwerts als ein Gangsta-Rap, der primär aus Images besteht. Die Images des Gangsta-Rap hemmen die Bandbreite der Inhalte und zudem der formalen Umsetzung (also auch der künstlerischen Möglichkeit) meines Erachtens. HipHop ist weitaus flexibler, was das angeht und bietet auch bekannterweise weitaus mehr Nischen an.</p>
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		<title>By: Norman</title>
		<link>http://blog.teriell.de/2008/02/06/peter-richter-uber-gangsta-rap/#comment-35</link>
		<author>Norman</author>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 22:53:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.teriell.de/2008/02/06/peter-richter-uber-gangsta-rap/#comment-35</guid>
		<description>Rap wird niemand aufhalten. Man kann sich darüber ärgern oder freuen, es ist die ideale Mitmachkultur und als solche auf die Möglichkeiten des Internets perfekt  zugeschnitten(oder läuft hier die Kausalkette anders herum!?). Wie auch immer. Ich glaube, die Menschen lieben HipHop. Was ganz sicherlich wahr ist, ist, dass HipHop Dichtkunst ist. Ich bin total gespannt, was unsere Nachfahren in zweihundert Jahren über die Texte denken und ob deren Rückschlüsse auf uns genauso hilflos sind, wie unsere Rückschlüsse auf Rameau, Schiller, Baudelaire etc.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rap wird niemand aufhalten. Man kann sich darüber ärgern oder freuen, es ist die ideale Mitmachkultur und als solche auf die Möglichkeiten des Internets perfekt  zugeschnitten(oder läuft hier die Kausalkette anders herum!?). Wie auch immer. Ich glaube, die Menschen lieben HipHop. Was ganz sicherlich wahr ist, ist, dass HipHop Dichtkunst ist. Ich bin total gespannt, was unsere Nachfahren in zweihundert Jahren über die Texte denken und ob deren Rückschlüsse auf uns genauso hilflos sind, wie unsere Rückschlüsse auf Rameau, Schiller, Baudelaire etc.</p>
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