Archiv des Monats March, 2008

Da zu Ostern das Osterei gehört, gibt’s heute ein kleines Eier-Special.

TeriellBlog wünscht allen Lesern Frohe Ostern !
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Wenn man im Netz nach Informationen zu Stan Vanderbeek sucht, stellt man schnell fest, dass diese im Verhältnis zu Informationen über manch anderen Künstler seiner Zeit relativ rar gesät sind. Und im Grunde ist das schon sehr verwunderlich. Denn der Amerikaner Stan Vanderbeek (geboren 1927, gestorben 1984) hat sehr früh, also sagen wir mal grob in den 60ern, experimentelle Filme erstellt und sich mit der Materie der Bilder (insgesamt auch dem Potential neuer Medientechniken) eben praktisch-experimentierfreudig und gedanklich auseinandergesetzt.

Da Vanderbeek im kollektiven Gedächtnis zumindest ein wenig untergegangen zu sein scheint, möchte ich heute einige Quellen zu der Person und seiner Arbeit zusammenfassen. (more…)

Das Interview ist zwar schon vom 21. Februar, aber auf dieses Interview möchte ich gerne hinweisen. Denn Hrdlicka war für mich einer der ersten Künstler, den oder dessen Arbeit ich wirklich bewundert habe. Das verhält sich ähnlich wie bei Goya, den er auch im Interview selber nennt. Er ist nun der zweite Wiener, auf den hier im TeriellBlog in den letzten Tagen hingewiesen wird, es muss also schon auch etwas dran sein - am Wiener Ruf. (more…)

Teriellblog visualisiert Über Westropolis bin ich auf ein nettes Tool gestoßen, mit dessen Hilfe man die Struktur einer Website visualisieren kann. Derzeit würde die TeriellBlog-Struktur optisch interpretiert also so aussehen: (more…)

Monika HäuslerDie Arbeiten der Wiener Künstlerin Monika Häusler sind eines mit Sicherheit nicht: gefällige Dekoration.
Es hat den Anschein, als wäre der künstlerische Prozess von Mo Häusler in einem oftmals morbide sich äußernden Spannungsverhältnis zwischen Tod und Leben verortet. Immer wieder tauchen menschliche oder tierische Leiber in den Gemälden von Mo auf, die auf mich wie stoffliche Stellvertreter in einer Auseinandersetzung wirken, deren “Ziel” es ist, den Facetten der menschlichen Existenz ein Stück weit auf die Schliche zu kommen. Diese Auseinandersetzung vermittels einer Sprache der Körper erscheint mir zensurfrei, höhlenforscherisch, d.h. eben auch drastisch in einem produktiven Sinne. Der Tod wird zum längst Akzeptierten und der Blick wird auf die Psychologie des Vergänglichen und gleichzeitig auf die Triebfedern des Lebendigen gerichtet. So wohnt den Bildern von Mo Häusler auf der Ebene des Bildinhalts meiner Meinung nach auch nicht selten eine zarte Zerbrechlichkeit inne.

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Heute ist er, der erste internationale Tag für freie Meinungsäußerung im Internet. Mitmachen ist erwünscht!

Heute findet der erste „Internationale Tag für freie Meinungsäußerung im Internet“ statt. Reporter ohne Grenzen (ROG) hat diesen Tag initiiert und ruft ab 11 Uhr zu weltweiten Online-Demonstration gegen Internetzensur auf. Unter www.rsf.org kann jeder 24 Stunden lang etwa auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking oder auf dem kubanischen Platz der Revolution gegen Zensur des World Wide Web protestieren.

Nutzer können eine eigene virtuelle Figur erschaffen und so auf einer der neun Online-Demonstrationen in China, Kuba, Ägypten, Burma, Eritrea, Nordkorea, Tunesien, Turkmenistan oder Vietnam protestieren. In diesen Ländern ist die Meinungsfreiheit im Internet bzw. der Zugang zum Internet massiv eingeschränkt. […]
[Quelle: http://www.reporter-ohne-grenzen.de]

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Der BoingBoing-Blogger Cory Doctorow sprach mit Lars Weisbrod von Jetzt.de in einem kurzen Interview über die Creative Commons - Lizenz. Doctorow vertritt die Ansicht “Kopieren ist gut für Autoren“. Warum und weshalb wird in dem Interview leider nur an der Oberfläche besprochen, aber dennoch lohnt sich ein Blick in das Interview.

jetzt.de: Was mit den anderen Gründen, unter Creative Commons zu veröffentlichen?
Cory:
Der künstlerische Grund ist: Wir sind im 21. Jahrhundert. Kopieren wird immer leichter. Wenn man Kunst macht, die nicht kopiert werden soll, dann tut man etwas, das von Natur aus anachronistisch ist. Das ist nicht schlimm, ich mag Leute, die Höhlenmalerei oder so etwas machen. Aber das ist dann keine zeitgenössische Arbeit. Und der moralische Grund: Egal, was ich tue – wenn die Leute es mögen, werden sie es kopieren. Kopieren zu verbieten, ist nichts anderes, als die Leute zu verdammen - seinen Lesern zu sagen, dass sie Idioten sind und sie zu verklagen. Es ist etwas Unmoralisches, Leute dafür zu bestrafen, dass sie Kultur betreiben.
[Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de]

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Impressionen der Ausstellung Trotz einiger Kritik (nachzulesen z.B. hier) hinsichtlich der Verkaufsambitionen im Bezug auf die Ausstellung im Freudenberger Cube, haben meine Freundin und ich uns ein eigenes Bild von der Ausstellung machen können. Die in dem eben verlinkten Artikel bereits angesprochenen Kritikpunkte finde ich relativ unerheblich, um ehrlich zu sein. Es herrschte meines Erachtens nach keine Marktstimmung im Cube, sondern Ausstellungsstimmung. (more…)

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wo der Name “Rudolf” eigentlich her kommt? Mr. Rhythm & Blues kennt die Antwort… (more…)

So, nachdem ich vor kurzem einzelne Accounts auf Kunstportalen/Kunstcommunities gelöscht habe, deren Nutzen ich nicht mehr sehen konnte, war heute ein weiterer Kahlschlag im Projekt “Bye Bye, virtual me” an der Reihe - der MySpace-Account. Dieser dümpelte ohnehin eigentlich nur so vor sich hin und ich bin froh, mir fortan ein Passwort weniger merken zu müssen. (more…)