So, nachdem ich vor kurzem einzelne Accounts auf Kunstportalen/Kunstcommunities gelöscht habe, deren Nutzen ich nicht mehr sehen konnte, war heute ein weiterer Kahlschlag im Projekt “Bye Bye, virtual me” an der Reihe - der MySpace-Account. Dieser dümpelte ohnehin eigentlich nur so vor sich hin und ich bin froh, mir fortan ein Passwort weniger merken zu müssen. Die Accountlöschung erfolgte im Prinzip recht einfach, obwohl innerhalb des Prozederes die Frage “Willst Du das auch wirklich tun?” von Myspace als Versuch, die Schäfchen dann doch zusammen zu halten, fest und mehrfach eingebaut war. Neben der Angabe von Gründen war dann noch ein Link in einer Mail zu bestätigen, um schließlich lesen zu können, dass in 48 Studen der Account erstmal gelöscht ist. Mal abwarten, ob dem auch wirklich so ist.
Die Löschung solcher Accounts ist ein spannendes Unterfangen, denn welche Daten werden insgesamt und langfristig wirklich vom Betreiber gelöscht? Oder - welche digitalen Spuren und Fragmente bleiben für die Nachwelt (ungewollt) erhalten, obwohl die relevanten Accounts eigentlich nicht mehr existieren? Ich bin mal gespannt, wie sich das bei MySpace verhält.
In diesem Zusammenhang noch ein Clip vom Elektrischen Reporter zum Thema “Dezentrales Netzwerken”:












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