Archiv des Monats May, 2008

Die Zeit Online wollte eigentlich über eine Street Art-Ausstellung der Tate Modern in London berichten. Aber irgendwie ist dem Autor T.Timm dann doch nicht wirklich viel zum Thema eingefallen und es wurde wieder mal einer dieser Artikel über Banksy:

Bansky, der prominenteste unter den gegenwärtigen Straßenkünstlern, fehlt an der Fassade des Museums. Seine Anonymität schützt der Künstler aus Bristol wie einen kostbaren Schatz. Seit Jahren sprüht er mit Hilfe von Schablonen Bilder in […]

[Quelle: Zeit Online]

Alle schreiben über Banksy. (more…)

Vorher kannte ich Vergleichbares nur von William Kentridge, über den ich auch mal sehr interessiert einen kleinen Vortrag ausarbeiten durfte und von dessen Arbeit ich sehr angetan war. Doch BLU trägt diese Nummer auf die Straße. Es geht im Prinzip um Trickfilm.

Kentridge hat in Arbeiten wie “Felix in Exile” palimpsestartige Bilderwelten entstehen lassen, die meist auf einer oder wenigen Flächen bzw. Malgründen gemalt oder gezeichnet wurden. D.h. ein erstes Bild wurde erstellt und durch ein Foto festgehalten, dann wurden entsprechende Stellen ausradiert, übermalt oder modifiziert und das nächste Foto konnte gemacht werden. Dieses Verfahren ist der Stopmotion-Technik nicht sehr unähnlich.

Der Künstler BLU macht in technischer Hinsicht Ähnliches, (more…)

Seth Wiener zeigt(e), dass auch Fische das Land erobern können. Das Projekt Terranaut macht’s möglich.

A Blood Parrot fish explores terra firma from within a robotic vehicle that tracks the fish’s location within the vessel and steers the vehicle accordingly

Und so sieht das ganze in Aktion aus:

 

 

Auch interessant in diesem Kontext ist die Seite von Ken Rinaldo.

Im Bezug auf diese Fragestellung habe ich bei surveymonkey (deren Angebot ich ohnehin mal testen wollte) eine kleine Umfrage gestartet. Beteiligung ist erwünscht :)

In erster Linie richtet sich die Umfrage an Künstler (autodidaktisch, professionell etc.) und Kreative. Aber auch Galeristen und Kuratoren oder Kunstliebhaber sind herzlich eingeladen, an der kurzen Umfrage teilzunehmen.

Hier ist der Link: Zur Umfrage

Im Prinzip arbeitet Erik Nordenankar so, wie man es vom “Malen nach Zahlen” kennt. Nur etwas größer. Denn in dieser Version handelt es sich um ein Selbstportrait, welches Nordenankar “auf die Erde” malt.

GPS-Technik und ein Deal mit der DHL (auf Nerdcore wurde schon vermutet, dass es sich bei der Aktion um eine virale Kampagne der DHL handelte) waren die Voraussetzung dafür, ein Selbstportrait dieser Dimension zu realisieren.

Ungefähr funktionierte dieses Projekt so: zu Beginn zeichnete Nordenankar ein Selbstportrait (bestehend aus einer durchgezogenen Linie!) auf eine Weltkarte und leitete aus dieser Zeichnung offensichtlich eine Reiseroute ab. Diese Route wurde dann schließlich mit der (sicher nicht ganz uneigennützigen) Unterstützung der DHL abgeflogen und abgefahren. Während der so erfolgten Reise fungierte ein GPS-Gerät sozusagen als “Stift”, wodurch die Route nachgezeichnet wurde und allmählich das größte Selbstportrait der Welt entstand.

Zu Dürer’s Zeiten reichte es noch aus, mit einem Jesus-ähnlichen Selbstportrait für Furore zu sorgen, man sieht - die Zeiten haben sich geändert. Hier ist noch ein Video, welches zur Illustration des Projektes dient: (more…)

Der Spiegel Online widmet sich heute der Frage, wie unsere Welt ohne Öl aussehen wird. Doch mal ehrlich - eigentlich wissen wir das doch schon seit 1981, hier der Rückblick: (more…)

Jedem zu empfehlen ist der Besuch auf: www.eugeniomerino.com

Supertangas von Eugenio Merino

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The fall of the ultrabotsEin guter alter Freund (der hier vielleicht bald mal über die Londoner Streetart-Szene berichten will (@Karstor *zwinker*)) hat mir kürzlich in einer nächtlichen Skypekonferenz mal den heißen Tip gegeben, einen Blick auf das Programm Artrage zu werfen. Genau das hab ich dann auch gemacht. Es handelt sich bei Artrage um ein (vor allem in Verbindung mit einem Zeichentablett) intuitiv bedienbares Mal- oder Zeichenprogramm. Mir hat es sehr gut gefallen und den Test bestanden. In einem anderen Artikel habe ich vor einiger Zeit über Artweaver berichtet. Beide Programme im Vergleich haben ihre Vorzüge, sind aber alles in allem gut und kostenfrei. Naja, nicht ganz… Artrage gibt es als “Starter Edition”, in welcher die Funktionalität eingeschränkt ist. Für den vollen Leistungsumfang muss man derzeit 25 Dollar hinlegen, was aber im Vergleich zu namhaften Produkten geschenkt ist. In einem ersten Test von Artrage habe ich das nebenstehende Bildchen “The fall of the ultrabots” gekritzelt (wobei es danach mit anderer Software noch etwas weiterverarbeitet wurde) und konnte mich mit dem Programm sehr schnell anfreunden.

Das Urteil lautet also: Daumen hoch für Artrage.

Link zum Download: artrage.com

Nachträglicher Hinweis: 

Soeben bin ich zufälligerweise über ein ganz nettes Tutorial auf ImagineFX mit dem Titel “Quick character design concepts” gestolpert. In diesem, welches übrigens frei als PDF einzusehen und runterzuladen ist, wird Artrage als Tool der Wahl aufgegriffen. Wer also die Benutzung schrittweise nach verfolgen möchte, kann sich hier Inspiration holen.

 

NaNeNo vom 22. Mai 2008

Meldung 1)

Gestern ist auf der Polylog eine Email von Tita von Hardenberg erschienen. Es handelt sich hierbei um eine Stellungnahme zu der RBB-Entscheidung Polylux aus dem Programm zu streichen. In der Stellungnahme heißt es:

Liebe Polylogger,

wer hätte je gedacht, dass Polylog seine Muttersendung überleben wird?! Polylux soll Ende des Jahres auslaufen, so hat es der Sender heute beschlossen. Ein Schock nach fast zwölf Jahren. Andererseits: Wer will schon ewig leben? Und ein bisschen Zeit bleibt uns ja noch, um uns neu zu erfinden. Sieben Monate, um genau zu sein. Trotzdem fällt der Abschied von unserem Lieblingsmagazin verdammt schwer. Wer für Polylux arbeitet, tut das aus Leidenschaft. Das war von Anfang an so und entsprechend gedrückt ist die Stimmung im Team. Der einzige Trost ist diese Seite. Polylog werden wir auch nächstes Jahr weiter betreiben. Dann auf eigene Kappe und ohne die öffentlich-rechtlichen Beschränkungen. Das heißt: Wir dürfen endlich Geld mit Euch verdienen, bisher verursacht Ihr ja bloß Kosten… Aber im Ernst. Ein interessanter Modellversuch: Von Polylux bleibt Polylog. Nach dem Fernsehen kommt das Netz. Auf das Ergebnis sind wir selbst gespannt.

[Quelle: polylog.tv]

 

Die Welt Online berichtet zudem über eine “Rettungsaktion”, nachzulesen hier

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… diese Frage muss man sich natürlich nicht stellen, aber beantwortet wurde sie an diesem Wochenende.

In Köln wurde nämlich vor zwei Tagen die Beck’s Ice Party-Reihe mit einem Auftakt im Kölner Expo XXI eingeläutet. Und worum geht’s dabei? Beck’s stellt in diesen Tagen eine neue transparente Bier-Brause vor und kommt mit einem offensichtlich hohen Budget im Hinblick auf die Markenkommunikation daher. Scounting-Teams rannten vor dieser “Release”-Party durch Kölle und verteilten mit scheinbar “mehr oder minder” geübten Zielgruppenverständnis USB-Sticks an die junge oder sich noch jung glaubende Partygeneration. (more…)