NaNeNo vom 22. Mai 2008

Meldung 1)

Gestern ist auf der Polylog eine Email von Tita von Hardenberg erschienen. Es handelt sich hierbei um eine Stellungnahme zu der RBB-Entscheidung Polylux aus dem Programm zu streichen. In der Stellungnahme heißt es:

Liebe Polylogger,

wer hätte je gedacht, dass Polylog seine Muttersendung überleben wird?! Polylux soll Ende des Jahres auslaufen, so hat es der Sender heute beschlossen. Ein Schock nach fast zwölf Jahren. Andererseits: Wer will schon ewig leben? Und ein bisschen Zeit bleibt uns ja noch, um uns neu zu erfinden. Sieben Monate, um genau zu sein. Trotzdem fällt der Abschied von unserem Lieblingsmagazin verdammt schwer. Wer für Polylux arbeitet, tut das aus Leidenschaft. Das war von Anfang an so und entsprechend gedrückt ist die Stimmung im Team. Der einzige Trost ist diese Seite. Polylog werden wir auch nächstes Jahr weiter betreiben. Dann auf eigene Kappe und ohne die öffentlich-rechtlichen Beschränkungen. Das heißt: Wir dürfen endlich Geld mit Euch verdienen, bisher verursacht Ihr ja bloß Kosten… Aber im Ernst. Ein interessanter Modellversuch: Von Polylux bleibt Polylog. Nach dem Fernsehen kommt das Netz. Auf das Ergebnis sind wir selbst gespannt.

[Quelle: polylog.tv]

 

Die Welt Online berichtet zudem über eine “Rettungsaktion”, nachzulesen hier


Meldung 2)

Eine nette Doku zu der Geschichte des Personal Computers ist online. Diese Geschichte ist geprägt von Leuten wie Steve Jobs (Apple CEO) oder Bill Gates und Paul Allen (Microsoft), da neben der Hardware (als Voraussetzung für ein Informationszeitalter) und ihrer Geschichte die Software ein entscheidender Schlüssel für die weite Verbreitung der PC’s war. Für jeden, der diese Entwicklung noch einmal nachvollziehen möchte, ist die Dokumentation zu empfehlen.

 


Online Videos by Veoh.com

 

Gefunden via: filmtipps24.tv

 

[Anmerkung: Die Dokumentation wurde im ZDF ausgestrahlt.]

 


Meldung 3)

Die Bundesdruckerei hat kürzlich einen videofähigen Reisepass vorgestellt. Auf der Internetseite der Bundesdruckerei heißt es:

Berlin, 19. Mai 2008 - Der koreanische Display-Hersteller Samsung SDI und die Bundesdruckerei GmbH zeigen auf der heute beginnenden Messe “SID DisplayWeek 2008″ in Los Angeles (USA) erstmals einen Reisepass mit einem dünnen und biegsamen AMOLED-Display (”Active Matrix Organic Light Emitting Diode”). Die Datenseite des ePasses aus Polycarbonat (PC) ist trotz integrierten farbigen Displays nur 700 µm dünn. Personaldokumente künftiger Generationen werden kontaktlos und ohne interne Batterie funktionieren. Durch die Integration des Displays erhöht sich die Fälschungssicherheit von elektronischen Personaldokumenten und neue Sicherheits-Anwendungen werden möglich.

[Quelle: bundesdruckerei]

Auch nachzulesen bei: Spiegel Online


Meldung 4)

Veranstaltungshinweis:

Am 07.06.2008 findet auf Schloss Neuhardenberg (Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg) eine öffentliche Konferenz mit dem Motto “Staatsziel Kultur! Staatsziel Kultur?” statt. Auf der Internetpräsenz des Schlosses heißt es:

Lange schon beschäftigt die Frage, ob die Kultur als Staatsziel in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufzunehmen sei, die jeweilige Bundesregierung in wechselnder Besetzung und mit wechselnder Konjunktur. Was aber versteht die deutsche Gesellschaft in Zeiten der Globalisierung überhaupt unter dem Begriff Kultur? Und wie stellt sich staatliches Handeln angesichts der kulturellen Differenz und der eigenen tradierten Wertbindung den Schutz und die Förderung von Kultur vor?

Was bedeutet Schutz in diesem Zusammenhang? Ist Kultur etwas Bedrohtes und Wehrloses, das der Hilfe des Staates zu seiner Selbsterhaltung bedarf? Braucht die Kultur staatlichen Schutz vor der um sich greifenden Ökonomisierung und dem Quotendenken? Oder ist hier der staatliche Schutz einer Leitkultur gemeint, der Schutz also vor dem Einfluß zu- und einwandernder Kulturen?

Und was bedeutet die avisierte Normierung einer Förderung von Kultur? Geht es hier um das entscheidend eindeutige Bekenntnis des Staates zu seiner Kultur ohne weitere Rechte oder Pflichten? Ist allenfalls damit zu rechnen, daß wegen der neuen Staatszielformulierung die Judikative zur Klärung strittiger Fragen zunehmend in Anspruch genommen werden wird?

Grund und Anlaß genug, diesem Fragenkomplex eine eintägige Konferenz zu widmen, die in Vorträgen, Podiumsgesprächen und offenen Diskussionen streitig und engagiert um die konzise und substantiierte Klärung dieser Begriffe bemüht ist.

[Quelle: schlossneuhardenberg.de]


 
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