Archiv des Monats June, 2008

Nach dem gestrigen EM-Finale sind die Gesänge weitestgehend verstummt, die Straßen werden wieder ruhiger. Vielleicht ja ein guter Moment, mal in der digitalen Musikkiste zu kramen, um nach neuen (alten) ‘Hymnen’ zu suchen…

Hier also mein Montag-Mittag-Musik-Mix:

 


(more…)

Der Topshot Helmet von Julius von Bismarck vereint die GTA2-Perspektive mit einem retro-futuristischen Sputnik-Design. Ich fand das Projekt sehr interessant und skurril, so dass ich es Euch hier kurz verlinken möchte. (more…)

Ganesha 3000 aus dem Spore LaborDas wohl interessanteste Spiel der letzten Jahre steht kurz vor seinem Release. Am 04.09.2008 soll Spore für verschiedene Plattformen veröffentlicht werden. Die Erwartungen der Spieler und Spielkritiker sind dabei hoch, denn Spore soll durch verschiedene Game-Genres führen und ganz nebenbei auch durch die Evolution - sprich, von der Ursuppe in die Weiten des (virtuellen) Weltalls. Das wohl Interessanteste an dem Konzept von Spore ist, dass der Spieler im Prinzip spielen kann, wie er möchte. Es gibt zwar Spielphasen, aber keine festgelegten Handlungsabläufe oder Geschichten. Auf spore.com wird das Spiel so vorgestellt: (more…)

Er ist für die Verantwortlichen ärgerlich, insgesamt aber dann doch nahezu trivial und prinzipiell auch keinen Artikel wert: Der ARD-Flaggenpatzer.

Doch in Zeiten, in welchen (z.B.) an jedem zweiten PKW Nationalsymbole prangen, scheint ein solcher Fehler für einen ausgewachsenen Fauxpas wie geschaffen zu sein. Der Spiegel Online nebst anderen Nachrichtenseiten und nicht zuletzt zahlreiche Blogger (bspw. hier ein paar Reaktionen) haben die Panne gerne und nicht immer frei von Schadenfreude aufgegriffen. T. Hinrichs, der zweite Chefredakteur der ARD, musste schließlich auch via Blog rechtfertigende Worte verlieren: “So ein Fehler ist inakzeptabel, aber er ist passiert.(more…)

Vom 4. Juli bis zum 30. August 2008 sind in der Galerie Johanssen (Gormannstr. 23 in Berlin) “Telephone Doodles” von Martin Haake zu sehen.

Bus of the ancient kings, (c) by Martin Haake

 

[Bild: Bus of the ancient kings,von Martin Haake]

In den Presseinformationen der Galerie heißt es: (more…)

In der Fotocommunity (Europas größte Foto und Bildcommunity) sorgt einmal wieder eine neue Funktion für Aufsehen und regen Diskussionsbedarf bei den Usern. Die Fotocommunity hatte sowieso schon in den letzten Monaten viel an ihrem Äußeren gebastelt um die Attraktivität und Funktionalität ihrer Community zu steigern. Sedcards für Models wurden eingeführt, abgespeicherte Favoritenbilder konnte man auch öffentlich freischalten, so dass man im Profil eines Fotografen einmal schauen konnte was dieser eigentlich für persönliche Favoriten hat. Im Grunde genommen aber Funktionen die in anderen Bildercommunitys absoluter Standard sind und die auch niemanden mehr persönlich aufregen.

(more…)

In letzter Zeit sind wieder einmal einige Ikonen der Filmkunst von uns gegangen. Sei es nun Sydney Pollack, Roy Scheider oder Mel Ferrer. Diesmal ist es nun eine Ikone die hinter der Kamera für visuelle Maßstäbe in den letzten Jahrzehnten gesorgt hat. Effekt Guru Stan Winston ist im Alter von 62 Jahren dem Krebs erlegen. (Quelle)

(more…)

Screencapture von http://www.parkeharrison.com/Robert ParkeHarrison belegt derzeit auf Artfacts Platz Nr. 10710 der Künstler-Rangliste und ist auch ansonsten nicht gerade unbekannt. Normalerweise schreibe ich lieber über unbekannte Künstler oder zumindest nicht über diejenigen, die eigentlich schon ausgesorgt haben (finanziell und in Sachen Publicity). Aber die Fotografien von Robert und Shana ParkeHarrison sind einfach zu gut, um an dieser Stelle verschwiegen zu werden. Zudem ist ja nicht die Rede von Warhol oder Picasso, die ständig auf Platz 1 oder 2 des Artfacts-Rankings rumdümpeln.

Die beiden Künstler sind Kinder der 60er Jahre - Robert wurde 1968 und Shana 1964 geboren. Die Arbeiten des Künstlerpaares sind in zahlreichen Sammlungen vertreten und wurden dementsprechend auch schon oft in Gruppen- oder Einzelausstellungen gezeigt.

Neue Arbeiten werden vom 9. Oktober bis zum 15. November diesen Jahres in der Jack Schainman Gallery in New York zu bewundern sein. Ausstellungen in Europa waren bislang äußerst rar gesät - warum auch immer… (?) Europa ist eben - vor allem in der Verwaltung - alt und langsam geworden ;) Wen es aber interessiert, eine Künstler-Vita mit den wichtigsten “hard facts” gibt es hier als PDF. (more…)

 

NaNeNo vom 11. Juni 2008

Meldung 1) Das Internet der Dinge - und Tiere

Pferde nun onlineLaut golem.de müssen Pferde jetzt mit RFID-Chips “gemoddet” werden. Diese vielleicht für den ein oder anderen sonderbar klingende Entscheidung traf die EU-Kommission und soll dafür sorgen, dass die Tiere ein Leben lang identifizierbar sind. Neu ist das Ganze eigentlich nicht, denn auch schon andere Tiere, wie etwa Katzen und Frettchen, müssen registriert sein, insofern sie mit ins Ausland genommen werden (noch reicht ein Tattoo aus, ab 2011 muss allerdings der Chip her).

Der Funkchip soll jedem Mitglied der sogenannten Equiden-Familie innerhalb eines halben Jahres nach der Geburt in den Hals implantiert werden. Anhand dieses Chips, dessen Kennnummer in einer Datenbank erfasst wird, sowie eines Passes soll ein Tier lebenslang identifizierbar sein, unabhängig vom Namen, den sein Besitzer ihm gibt. Die Verordnung tritt am 1. Juli 2009 in Kraft. Zu den Equiden zählen Pferde, Esel, Zebras und Kreuzungen wie Maultiere.

[Quelle: golem]

Na klar ist das Ganze schwachsinnig, nicht zuletzt weil der eigentliche Datenaustausch wohl noch nicht geregelt sei, aber über Kleinigkeiten (wie z.B. auch Sinn und Zweck) kann man hinweg sehen - es gilt wie immer: Man mache, was machbar ist! oder: Yes - we can! ;)

Gefunden via: golem.de

(more…)

Alljährlich findet seit nunmehr 16 Jahren im alten Hamburger Elbtunnel, einige Meter tief unterhalb der Elbe, die Elbart statt. Dieses Jahr gaben sich 56 Künstler aus allen Teilen des Landes sowie des europäischen Umlandes ein kleines familiäres Stelldichein. Die Problematik für die Initiatoren vom Cult e.V. stellt sich jedes Jahr bei der Bewerbungssichtung auf ein Neues. Größere Installationen, Plastiken und auch Werke, die auf irgendeine Weise mit Strom versorgt werden müssen können meist nicht berücksichtigt werden. Es gibt keinen Strom (außer an den Tunnelzugängen im Norden und Süden) und von der einen zur anderen Seite sind es vielleicht gerade mal 4 Meter, so dass keine Werke allzu weit in das Ganginnere ragen dürfen.

(more…)