Weil wir im Moment ja etwas beschäftigt sind und die Produktion von Artikeln für’s Teriellblog (zumindest momentan) ein wenig zurückgeschraubt werden musste, stell ich Euch heute mal ein kleines Spielchen vor, mit dem man diese Zeit, in welcher es hier mal nichts Neues zu lesen gibt, vielleicht überbrücken kann: Kapiland.
Bei Kapiland handelt es sich um ein Browsergame, in welchem die Spieler online um die Marktherrschaft kämpfen. Hier regieren keine Barbarenstämme, Aliens oder Piraten, sondern allein das “liebe” Geld. Vergleicht man Kapiland mit Browserspielen wie Travian, so kann man sagen, dass der Interaktionsfaktor dort zwar höher ist, da man Allianzen bilden kann oder sich mit den Nachbarn verständigen muss etc., aber auf der anderen Seite ist der Stressfaktor äquvialent hoch. Man ist gezwungen ständig am Ball bleiben, damit das eigene Dorf nicht von einer dominierenden Allianz überrannt wird. Bei Kapiland ist dieser Zugzwang nicht gegeben, was es vom Konzept her zu einer entspannteren Variante der Brwosergames macht und in meinen Augen ein Pluspunkt ist. Das Spiel besteht in erster Linie aus dem Aufbau der eigenen Firma bzw. der eigenen Karriere, welche beim Tellerwäscher beginnt und beim Billionär enden könnte. Um auf der Karriereleiter nach oben zu gelangen, muss man Geld durch die geschickte Produktion und den Handel mit einer Vielzahl von Waren erwirtschaften.

Wer also einmal ganz ungehörig bei der marktwirtschaftlichen Globalisierung mitspielen oder mal die eigenen Autos produzieren will, der ist hier gut beraten. Dumm ist nur, dass man es hier nicht schafft, nach strikt renditeorientierten Unternehmensführungs-Strategie mit einer millionenschweren Abfindung frühzeitig in den Ruhestand einzutreten, um sich ein Häuschen auf einer netten Insel zu kaufen. Denn nach dem großen “Logout” befindet man sich letztlich doch wieder in der Realität.












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August 27th, 2008 um 10:38
Na, es wurde ja auch mal Zeit das es eine ALternative zu Monopoly gibt.