Teriell Gadget-test: Cube world

Wie es wohl wäre, in einem Würfel zu wohnen? Naja, keine Ahnung …

Doch die “Cube world” existiert. Kleine Männlein, die mich an C64-Zeiten erinnern, bewohnen diese Würfelwelt. Heute war ich notwendigerweise einkaufen und wurde auf sie aufmerksam. Ich kannte das Konzept vorher schon durch die fabelhafte Network Research -blog, doch heute hab ich die Cube world dann mal aus der Nähe begutachten können (ok, ok, zwei cubes habe ich mir gekauft, um sie mal anzutesten).

Das Prinzip ist einfach und doch interessant. Ein Cube wird von einem Männlein mit gewissen Eigenheiten (zum Beispiel hat einer einen Hund) bewohnt. Mit diesem Pixelmännchen kann man “spielen” oder ihm bei diversen Aktivitäten zuschauen. Interessant ist aber nun, dass der Würfel auf Bewegung reagiert. Durch ein Drehen des Würfels, fällt das Männchen also jeweils auf die Seite, die nach unten zeigt. Weiter ist sehr witzig, dass man die Würfel nebeneinander halten kann und diese damit verbunden sind - das eine Männchen kann nun das andere besuchen oder mit diesem interagieren. Ich glaube, bis zu sechzehn Würfel können so miteinander verbunden werden und bilden dann sowas wie ein Würfeldorf, in dem die Pixelakteure fleissig interagieren.

Mich hat das Ganze schon aufgrund des Konzepts mit dem Bewegungssensor und der Verbindungsmöglichkeit sowie der damit jeweils verbundenen Interaktionsmöglichkeiten interessiert. Werbung möchte ich aber ausdrücklich nicht machen, denn nach ein paar Minuten ist die Spielerei damit auch ausgereizt.

Sehr vielversprechend ist, um ein ähnliches Konzept aufzugreifen, das levelHead-Game von Julian Oliver. Auf der levelHead-Website heisst es:

levelHead is a spatial memory game by Julian Oliver.

levelHead uses a hand-held solid-plastic cube as its only interface. On-screen it appears each face of the cube contains a little room, each of which are logically connected by doors.

In one of these rooms is a character. By tilting the cube the player directs this character from room to room in an effort to find the exit.

Some doors lead nowhere and will send the character back to the room they started in, a trick designed to challenge the player’s spatial memory. Which doors belong to which rooms?

There are three cubes (levels) in total, each of which are connected by a single door. Players have the goal of moving the character from room to room, cube to cube in an attempt to find the final exit door of all three cubes. If this door is found the character will appear to leave the cube, walk across the table surface and vanish.. The game then begins again.

Someone once said levelHead may have something to do with a story from Borges.. For a description of the conceptual basis of this project, see below.


[Quelle: http://julianoliver.com/levelhead]

Hier noch ein paar Videos zum Thema:

  1. Ein etwas “durchgeknallter” japanischer Werbespot
  2. levelHead-Video von Julian Oliver

 


 


levelHead v1.0, 3 cube speed-run (spoiler!) from Julian Oliver on Vimeo.

 


 
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