Wenn es um Routenplanung oder Kartenmaterial geht, war lange Zeit Google Maps für viele Internetnutzer die erste Adresse. Allerdings stellt inzwischen das OpenStreetMap-Projekt zumindest stellenweise eine gute Alternative dar. Peter Eich hat einige Fallbeispiele zusammengetragen, an denen deutlich wird, dass die OSM schon jetzt für manche Stellen der Welt mehr Informationen bereitstellt als Google Maps. Er verweist auf ein hilfreiches Tool von Frank Sautter, mit dessen Hilfe stufenlos zwischen Google Maps- und OSM-Karten hin- und hergeblendet werden kann. Die gewünschten Informationen können so verglichen oder zusammengetragen werden.

Insgesamt kann man ohnehin gespannt sein, ob und wann die OSM qualitativ Google Maps überholen wird. Klar ist (spätestens seit Wikipedia), dass man das kooperative Zusammenwirken vieler Menschen nicht unterschätzen sollte. Zudem sind die Daten der OSM unter einer freien Lizenz verwendbar und bieten damit dem Nutzer eine unverfängliche Möglichkeit der Weiterverwendung. In der Wikipedia steht:

OpenStreetMap ist ein freies Software-Projekt mit dem Ziel, für jeden frei verfügbares weltweites Kartenmaterial in elektronischer Form zu schaffen. Es handelt sich bei dem Projekt um ein Wiki mit geographischen Daten, die (im Gegensatz zu proprietärem Material) unter einer freien Lizenz (Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0) verwendbar sind.

Die Karten werden von Freiwilligen mit selbst oder von anderen gesammelten und dem Projekt zur Verfügung gestellten Geodaten erstellt. Die Projektmitarbeiter führen für eine Region die zahlreichen Rohdaten zu Karten zusammen und versehen sie mit Zusatzinformationen wie beispielsweise Straßen, Standorten von Krankenhäusern, Apotheken und Tankstellen. Im Gegenzug können die von anderen bearbeiteten Bereiche aus aller Welt vom OpenStreetMap-Server heruntergeladen und frei verwendet werden.

Als Datengrundlage des Kartenmaterials dienen sowohl von Hand eingegebene als auch automatisch aufgezeichnete Daten. Diese werden meist mit einem handelsüblichen GPS-Empfänger aufgezeichnet, während man sich auf Straßen, Wegen oder Flüssen in irgendeiner Form fortbewegt.

Das verfügbare Kartenmaterial lässt sich in jeglicher Form – entsprechend der Creative-Commons-Lizenz – weiterverwenden, insbesondere veröffentlichen. Einbindung in Drucke, Webseiten und Anwendungen wie die Freie-Software-Applikation GpsDrive sind dadurch möglich, ohne durch restriktive Lizenzen beschränkt zu sein.

[Quelle: Wikipedia]

Gefunden via: bodenseepeter.de


 
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