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Im Feuilleton der FAZ teilten kürzlich Michael Embach und Andrea Rapp Gedanken zum Thema der Digitalisierung ( - natürlich ebenso in digitaler Form und in der digitalen Ausgabe der FAZ). M. Embach ist der Direktor der Stadtbibliothek Trier und die Philologin A. Rapp ist Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Uni Trier. Den Text fand ich sehr interessant und einige Gedanken in diesem Zusammenhang möchte ich an dieser Stelle einmal preisgeben… (more…)

The WeeemanDer WEEE man ist eine ca. 7 Meter große und 3,3 Tonnen schwere Roboterskulptur aus Elektroschrott.  Das Gewicht (die 3,3 Tonnen) stehen stellvertretend für die Menge der Elektrogeräte, die ein Durchschnitts-Brite im Laufe seines Lebens wegwirft. Folgendes Problem soll mit Hilfe des WEEE man angesprochen werden:

The WEEE man is built from the amount of electrical and electronic waste the average British person creates in their lifetime. Over 1 million tonnes of waste electrical and electronic equipment (WEEE) waste goes to landfill every year. This is not good news: most e–waste is toxic – and we’re running out of landfill.

[Quelle: weeeman.org]

WEEE bezeichnet “Waste Electrical and Electronic Equipment” und steht für eine EU-Richtlinie zur Vermeidung, Verringerung und umweltgerechten Entsorgung von Elektroschrott. Die Ziele des WEEE man - Projektes sind: (more…)

Dass die Zensur der eigentliche chinesische Volkssport ist (auch wenn für diese Sportart vermutlich keine Goldmedaillen vergeben werden), sollte sich ja rumgesprochen haben. Auch wenn man inzwischen stellenweise von einer Lockerung der Beschränkungen bzgl. der Internetzensur als Reaktion auf die internationalen Meinungen und Proteste  hört, so kann man sich nur schwer vorstellen, dass ein wirklicher Schub in Richtung Informations- und Meinungsfreiheit bloß aufgrund der Olympischen Spiele zu erwarten ist. Wahrscheinlicher ist, dass das Thema der Zensur in China noch lange nicht vom Tisch sein wird. (more…)

Montag und ihr wisst, was das bedeutet: Zeit für den Montag-Mittag-Musik-Mix!

Auf der Suche nach pädagogisch wertvollem Liedgut hab ich mir die Äugelchen wund geschaut und konnte mich am Ende doch nicht ganz für eine kleine Auswahl entscheiden. Aus diesem Grunde gibt es heute mal satte sechs Lieder für den wachem Geist und einen guten Start in die Woche. Dabei sind: The Notwist, die Peechees, die Dresden Dolls, die Von Bondies, Tiga und Felix da Housecat. Und nun - viel Spaß!

 

The Notwist - Pick up the phone


 

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Nach meinem heutigen und ja leicht kritisch angehauchten Artikel zum Web x.0 beta habe ich mich im Netz mal umgesehen, welche neuen, oder besser gesagt - mir noch nicht bekannten Gadgets zum Zweck der Kommunikation noch zu entdecken sind. Gefunden hab ich Plurk. Den Mikro-Blogging-Dienst Twitter kannte ich nun schon einige Zeit, obwohl ich mich bislang erfolgreich aus dem Gezwitschere herausgehalten konnte. Neu war mir aber Plurk - offensichtlich ein Twitter-Konkurrent, der sich in ein paar Details vom Marktführer in Sachen Mikro-Blogging unterscheidet. Eine Beschreibung von Plurk findet man unter anderem bei den Blogpiloten.  So richtig können mir diese essayistischen Spielereien (also die Kürze beliebiger Mitteilungen durch die festgelegte Maximallänge von 140 Zeichen) nachwievor nicht gefallen, aber ich habe Plurk einfach mal eine Chance eingeräumt und schau mir die Sache in nächster Zeit mal an. Vielleicht werde ich ja in der Nutzen-Frage eines Besseren belehrt. Mitverfolgen kann man das übrigens ab heute hier; auf der Seite mit den Autoreninfos habe ich an entsprechender Stelle ein Plurk-Widget eingebaut, mit dem mein Gezwitschere … äh … Geplurke nun nachzulesen ist. (more…)

Eigentlich ist die Sache mit dem Web 2.0. inzwischen ja schon ein wirklich alter Hut. Da wurden euphorische Utopien ausgesprochen, da krochen plötzlich wieder unzählige BWL’er und Designer aus den Löchern, um nach dem ersten New-Economy-Crash mit neuen Kräften und neuen Startups mitzumischen, da wurde auch hin und wieder kritisch reflektiert und da wurde mal mehr, mal weniger innovativ rumgebastelt - auf der Spielwiese des Web 2.0.

Der Herr O’Reilly erkannte ein paar technische Trends in Sachen Infrastruktur und Möglichkeiten der diesbezüglichen Ausnutzung, leitete wohlklingende Prinzipien ab und erklärte die alte Internetwelt für überholt (hier noch mal zur Lese ein Link). Und plötzlich sprach dann jeder, der irgendwie glaubte, eine Meinung haben zu müssen, über das Web 2.0. Komisch eigentlich. Auch jetzt noch. (more…)

Die Jungs hinter “Maphia” können eines ziemlich gut: Zeichnen. Und das demonstrieren Silvio Meier, Jan Eichenberger und Luca Basello großformatig direkt auf blanken Wänden oder auf MDF-Platten für eine Gruppenausstellung (wie im beigefügten Video zu sehen ist). Leider hält sich die Maphia-Gang mit Informationen in eigener Sache etwas zurück, weswegen ich Euch auch nicht viel mehr als einen Video-Clip von Vimeo weiterreichen kann. Ich finde die Arbeiten von Maphia aber ( und auch trotz des Mangels an Hintergrundinfos) in jedem Fall erwähnenswert und möchte daher zudem gerne auf die Maphia-Website verweisen. Dort sind einige Zeichnungen (kleine Skizzenbuch-Zeichnungen und Großformatiges) zu bewundern.

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Und schon wieder Montag - heute sind im Montag-Mittag-Musik-Mix wieder erstklassige Perlen der Musikgeschichte herausgepickt worden - zusammengetragen von meiner Freundin (und mir). Mit dabei sind an diesem Montag: Dead Moon, Urlaub in Polen, Squarepusher, Emilie Simon und der gute, alte Joseph Beuys. Viel Spaß und einen guten Start in die Woche!

 

JOSEPH BEUYS - Sonne statt Regen



 

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Teriell Gadget-test: Cube world

Wie es wohl wäre, in einem Würfel zu wohnen? Naja, keine Ahnung …

Doch die “Cube world” existiert. Kleine Männlein, die mich an C64-Zeiten erinnern, bewohnen diese Würfelwelt. Heute war ich notwendigerweise einkaufen und wurde auf sie aufmerksam. Ich kannte das Konzept vorher schon durch die fabelhafte Network Research -blog, doch heute hab ich die Cube world dann mal aus der Nähe begutachten können (ok, ok, zwei cubes habe ich mir gekauft, um sie mal anzutesten).

Das Prinzip ist einfach und doch interessant. Ein Cube wird von einem Männlein mit gewissen Eigenheiten (zum Beispiel hat einer einen Hund) bewohnt. Mit diesem Pixelmännchen kann man “spielen” oder ihm bei diversen Aktivitäten zuschauen. Interessant ist aber nun, dass der Würfel auf Bewegung reagiert. Durch ein Drehen des Würfels, fällt das Männchen also jeweils auf die Seite, die nach unten zeigt. Weiter ist sehr witzig, dass man die Würfel nebeneinander halten kann und diese damit verbunden sind - das eine Männchen kann nun das andere besuchen oder mit diesem interagieren. Ich glaube, bis zu sechzehn Würfel können so miteinander verbunden werden und bilden dann sowas wie ein Würfeldorf, in dem die Pixelakteure fleissig interagieren.

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Vorsicht, Unterhaltung: