Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) ist eine Verwertungsgesellschaft, die in Deutschland (Hauptsitze Berlin und München) die Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte von denjenigen Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken vertritt, die in ihr Mitglied sind.
Das Wort Guerilla wurde Anfang des 19. Jahrhunderts über das französische guérilla aus dem spanischen guerrilla einem Diminutivum (Verkleinerungsform) des spanischen guerra („Krieg“) entlehnt.Das spanische guerra geht, wie das französische guerre, auf das altniederfränkische *werra („Streit“) zurück, mit dem auch das althochdeutsche werre („Verwirrung“, „Streit“) verwandt ist.
Klar ist jedenfalls, die dem althochdeutschen Wort “werre” zuzuordnende Verwirrung sollte entstanden sein, als der Komponist Johannes Kreidler mit “Lastwagen, Papierkolonnen, Trägern und Presse am 12.09.2008 um 11 Uhr bei der GEMA Generaldirektion Berlin”(Quelle) auftrat, um das Stück “product placement” mit 70200 Einzelzitaten bei der GEMA anzumelden. 70200 Zitate sind in etwa ~ ein LKW gefüllt mit Formularen. (more…)
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Die Beiträge zum House of mirrors Projekt von Luca Batoni sind inzwischen online. Leider sind die eingereichten Bilder nur in einer sehr kleinen Ansicht verfügbar, was meiner Meinung nach nicht unbedingt sinnvoll ist. Dennoch kann man einige (teils sehr verschiedene, teils sehr ähnliche - was immer das nun heissen mag ) Interpretationen sehen und so man möchte, einen Kommentar hinterlassen.
“Google wirft Microsoft den Fehdehandschuh direkt ins Gesicht und greift mit einem eigenen Web-Browser den Softwarekonzern auf vermeintlich angestammtem Gebiet an”, sagt Heise und bezieht sich damit die Einführung des Google - Browsers Chrome. “Wenn Chrome bei den Nutzern gut ankommt, könnte dies die Gewichte im Internet noch weiter zugunsten Googles verschieben” sagt Spiegel Online indes. Der Google-Konzern schickt also, wie heute bekanntgegeben wurde, einen Webbrowser ins Rennen, dessen Quellcode angeblich offen sein soll, wie dies auch bei Nun-Konkurrent Firefox der Fall ist. Auf Golem.de hieß es gestern: “In Form eines Comics hat Google erste Details zu einem eigenen Browser preisgegeben. Demnach entsteht der Browser im Rahmen des Projekts Google Chrome und basiert auf der Rendering-Engine Webkit, nutzt eine eigene, besonders schnelle JavaScript-Implementierung und wird von Hause aus mit Gears geliefert.” Dass Google inzwischen auch vermehrt mit Software-Projekten, die clientseitige Installationen benötigen an den Start geht, ist nicht neu. Ebensowenig neu ist die ausserordentliche Dominanz des Konzerns und die Ausweitung der Angebotspalette. Schon die Google-Docs (ein Online Word oder Excel -Ersatz) dürften Microsoft nicht wirklich geschmeckt haben. Nun bleibt abzuwarten, mit welcher “Wucht” Chrome einschlägt und wie die neue Verteilung der Marktanteile im Browser-Bereich aussehen wird. Was wäre eigentlich der nächste Schritt … achja, ein Betriebssystem. Mich wundert jedenfalls nichts mehr (z.B. auch nicht, dass Google nun Videos für Unternehmen hosten will) …
Mit dem Netz ist das so eine unstetige Angelegenheit … Memex, Arpanet, Internet, Web, Web 2.0, Semantic Web und nu? Was soll da eigentlich noch folgen? Kevin Kelly hat sich ein paar interessante Gedanken über die Zukunft des Netztes gemacht und teilt diese mit uns (siehe unten).
Ich finde die Bewertung Kelly’s zwar stellenweise etwas zu euphorisch, allerdings halte ich einige Gedanken für sehr nachvollziehbar und gut möglich. Mit ähnlichen Gedanken habe ich mir auch gerne dann und wann die Zeit vertrieben, wobei ich es persönlich aufschlussreicher finde, das Netz als komplexes (nicht-lineares) System zu begreifen, nicht als “ein Ding”. Wir betrachten ja auch gern mal unser “Ich” als ein Ding, wobei es “auf infrastruktureller Ebene” natürlich aus vielen Einzelteilen, deren Verschaltungen sowie Informationsaustausch besteht - es ist im Prinzip virtuell. Im Beitrag von Kelly steht natürlich (weil so angekündigt) das Netz im eigentlichen Fokus. Dieses sehe ich also nicht als das zentrale Ding an, sondern nur als das zur Informationsübermittlung dienliche (Sub-) System, welches mit dem komplexen System der menschlichen Gesellschaft verwoben ist. Aber nu genug, hier der etwa 19-minütige Kelly-Gedankengang.
Dass sich heutzutage Künstler oder kreative Autodidakten zunehmend im Netz tummeln, ist nicht gerade verwunderlich. Denn dort können sie kostengünstig Inhalte wie Bilder oder Videos oder Text oder was auch immer veröffentlichen, auf ein wenig Aufmerksamkeit vonseiten der Rezipienten hoffen. Und Aufmerksamkeit ist heutzutage eine Währung, die auch und sogar gerade für Künstler relevant ist. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, trotz der Vorteile digitaler Kommunikation und Distribution (z.B. von Bildern) ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit erst zu erreichen. Denn wo viele Bilder sind (sagen wir lieber: Unmengen), wird die mögliche Aufmerksamkeit der Rezipienten auf diese Anzahl aufgeteilt. Erschwerend kommt hinzu, dass die endlosen medial distribuierten und stets verfügbaren Bilder-, Video-, Informations-Streams den Betrachter nicht zwingend zu einem Mehr-Konsum motivieren, sondern es tritt vielmehr eine Ermüdung ob des stetig wachsenden Informationsüberangebots ein. Die mögliche individuelle Aufmerksamkeitsbereitschaft sinkt also und es entsehen Trends zum Informations-Essayismus. Gerade bei künstlerischen Arbeiten ist das eventuell etwas kontraproduktiv, da viele Werke ein Mindestmaß an weiterer Auseinandersetzung verlangen. (more…)
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Ab heute ist die Beta-Version von Sweetcron zum Download verfügbar. Der Entwickler Yong Fook hat mit dem Open Source-Projekt Sweetcron ein Tool ins Rennen geschickt, das einem ermöglicht den eigenen Lifestream auf dem eigenen Server aufzubauen und anzupassen (notwendig ist also ein Webserver mit mindestens PHP5 und MySQL4.1). D.h. die eigenen Aktivitäten im Netz können dort, nachdem sie in Sweetcron eingebunden wurden, automatisch angezeigt werden. Wenn man möchte, kann man so also bspw. die eigenen Youtube-Videos, Flickr-Bilder oder Twitter-Beiträge also unter einem Dach veröffentlichen. Das Lifestream-Prinzip kennen einige schon von Angeboten wie Friendfeed. Der Vorteil an Sweetcron wird hier sein, dass man es ähnlich dem eigenen Blog anpassen kann und im Prinzip mehr Kontrolle über die eigenen Daten hat. Einzelne Inhalte können als privat markiert und so der Öffentlichkeit (zumindest was den Stream betrifft) vorenthalten werden. Ich halte das Tool für einen guten Schritt in die Richtung, die eigenen im Netz verstreuten Inhalte zu bündeln, aufzubereiten und zu administrieren. Auf der Website von Yong Fook sieht man das System übrigens in Aktion. Dort gibt es übrigens auch zwei Videos über Sweetcron.
Wenn es um Routenplanung oder Kartenmaterial geht, war lange Zeit Google Maps für viele Internetnutzer die erste Adresse. Allerdings stellt inzwischen das OpenStreetMap-Projekt zumindest stellenweise eine gute Alternative dar. Peter Eich hat einige Fallbeispiele zusammengetragen, an denen deutlich wird, dass die OSM schon jetzt für manche Stellen der Welt mehr Informationen bereitstellt als Google Maps. Er verweist auf ein hilfreiches Tool von Frank Sautter, mit dessen Hilfe stufenlos zwischen Google Maps- und OSM-Karten hin- und hergeblendet werden kann. Die gewünschten Informationen können so verglichen oder zusammengetragen werden.
Insgesamt kann man ohnehin gespannt sein, ob und wann die OSM qualitativ Google Maps überholen wird. Klar ist (spätestens seit Wikipedia), dass man das kooperative Zusammenwirken vieler Menschen nicht unterschätzen sollte. Zudem sind die Daten der OSM unter einer freien Lizenz verwendbar und bieten damit dem Nutzer eine unverfängliche Möglichkeit der Weiterverwendung. (more…)
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Im Februar hatte ich an dieser Stelle ein paar Buttons für Kunstblogs zur freien Verwendung und Einbindung bereitgestellt. Diese kleine Spaß-Aktion unter dem Motto “Outing für Kunstblogs” (oder “art is sexy”) hab ich heute mal durch einen kleinen Sidebar-Banner erweitert, der hier ebenfalls frei heruntergeladen und eingebunden werden kann. Die ganzen Werbebanner nerven eben manchmal und machen sicher kein Angebot interessanter. Also dachte ich, dass mit einem “Themenbanner” die Sidebar ein wenig “sinnvoller” genutzt werden kann. Mit der Einbindung ist übrigens keine Notwendigkeit zur Verlinkung verbunden. Wer das Teil also einbinden will, (more…)
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Wer gerne einmal auf eine etwas ungewöhnliche Art und Weise in die Welt der Simpsons “eintauchen” möchte, der sollte sich den Simpsonmaker anschauen. Es handelt sich dabei um ein putziges Widget, mit dessen Hilfe man sich selbst als simpsonisierte Version basteln kann. Das Ergebnis läßt sich anschließend ausdrucken und an die Wand pinnen.
Bei dem hier kürzlich vorgestellten “House of mirrors” - Projekt habe ich mich einfach mal beteiligt. Das Ausgangsmaterial fand ich recht ansprechend und es juckte mich schon in den Fingern, davon ausgehend etwas zu basteln. Ursprünglich hatte ich eigentlich eine Zeichnung ins Auge gefasst, aber nach kurzem Hin und Her bin ich dann doch zu einer digitalen Collage übergegangen. Auch darum, weil ich in letzter Zeit (so die Zeit vorhanden war) sehr viel gezeichnet habe und dieses kleine Projekt eine willkommene Gelegenheit zu etwas handwerklicher Abwechslung darstellte.
Der Kerl auf dem Originalbild (welches mir L. Batoni zuvor zugeschickt hatte), machte auf mich einen ziemlich interesstanten Eindruck und erinnerte mich zudem irgendwie an den Schauspieler John Malkovich. Naja, lange Rede, kurzer Sinn … was dabei heraus gekommen ist, könnt ihr unten sehen (das untere Bild ist ein Ausschnitt - ein Klick öffnet eine größere Version). Meine Version heißt “Masquerade”. Ich bin mal sehr gespannt, was die anderen Projekt-Teilnehmer erstellt haben.