Archiv der Kategorie Bitwelten

In letzter Zeit wurde ich hin und wieder zum Mitwirken an netzbasierten Kunstprojekten eingeladen. Also “netzbasiert” ist eventuell nicht das richtige Wort - ich wollte damit ausdrücken, dass es sich um Projekte handelt, in denen Künstler (oder offensichtlich auch so autodidaktische Nasen wie ich) ihren Beitrag über das Netz ins Gesamtgeschehen beisteuern. Zwei solcher Projekte, die derzeit noch laufen, will ich an dieser Stelle kurz vorstellen…


 

wrap2008Wrap2008 (initiiert von Johanna Haagsman):

Hier werden Bilder in einer Reihe verknüpft. Die teilnehmenden Künstler knüpfen an ein bestehendes Bild an und schaffen somit ein großes - bzw. langes - Verbund-Bild. Das Projekt endet am 31. Juli 2009.

Alle Infos unter: http://www.wrap2008.net/

Presseinformationen: pressrelease.pdf

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Will ein Unternehmen eine Marke branden oder ein Politiker gewählt werden, so brauchen alle eins - Aufmerksamkeit. Und die ist ein knappes Gut, was nicht nur die Akteure der Werbebranche wissen. Durch den Ausbau von Informations- und Kommunikationskanälen oder die zunehmende Mediatisierung ist es übrigens nicht unbedingt leichter geworden, Aufmerksamkeit “zu ergattern”. Je mehr Botschaften in den Äther hinausposaunt werden, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Empfänger genau diese Botschaft erhält.

Bei der Kunst ist das nicht anders. Bilder, die nicht betrachtet werden, werden auch nicht zur Kenntnis genommen… Insofern besteht natürlich für Künstler (egal ob Musiker oder solche, die den Pinsel schwingen) die Notwendigkeit, dass ihre entsprechenden Arbeiten Aufmerksamkeit erhalten. Viele, oft noch mit Aufmerksamkeit unterversorgte Künstler nutzen dann Kunstportale bzw. Künstlercommunities, um an die Öffentlichkeit zu treten.

Doch über welche “Reichweite” verfügen solche Portale eigentlich? (more…)


 
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Im Feuilleton der FAZ teilten kürzlich Michael Embach und Andrea Rapp Gedanken zum Thema der Digitalisierung ( - natürlich ebenso in digitaler Form und in der digitalen Ausgabe der FAZ). M. Embach ist der Direktor der Stadtbibliothek Trier und die Philologin A. Rapp ist Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Uni Trier. Den Text fand ich sehr interessant und einige Gedanken in diesem Zusammenhang möchte ich an dieser Stelle einmal preisgeben… (more…)


 
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Nach meinem heutigen und ja leicht kritisch angehauchten Artikel zum Web x.0 beta habe ich mich im Netz mal umgesehen, welche neuen, oder besser gesagt - mir noch nicht bekannten Gadgets zum Zweck der Kommunikation noch zu entdecken sind. Gefunden hab ich Plurk. Den Mikro-Blogging-Dienst Twitter kannte ich nun schon einige Zeit, obwohl ich mich bislang erfolgreich aus dem Gezwitschere herausgehalten konnte. Neu war mir aber Plurk - offensichtlich ein Twitter-Konkurrent, der sich in ein paar Details vom Marktführer in Sachen Mikro-Blogging unterscheidet. Eine Beschreibung von Plurk findet man unter anderem bei den Blogpiloten.  So richtig können mir diese essayistischen Spielereien (also die Kürze beliebiger Mitteilungen durch die festgelegte Maximallänge von 140 Zeichen) nachwievor nicht gefallen, aber ich habe Plurk einfach mal eine Chance eingeräumt und schau mir die Sache in nächster Zeit mal an. Vielleicht werde ich ja in der Nutzen-Frage eines Besseren belehrt. Mitverfolgen kann man das übrigens ab heute hier; auf der Seite mit den Autoreninfos habe ich an entsprechender Stelle ein Plurk-Widget eingebaut, mit dem mein Gezwitschere … äh … Geplurke nun nachzulesen ist. (more…)


 
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Eigentlich ist die Sache mit dem Web 2.0. inzwischen ja schon ein wirklich alter Hut. Da wurden euphorische Utopien ausgesprochen, da krochen plötzlich wieder unzählige BWL’er und Designer aus den Löchern, um nach dem ersten New-Economy-Crash mit neuen Kräften und neuen Startups mitzumischen, da wurde auch hin und wieder kritisch reflektiert und da wurde mal mehr, mal weniger innovativ rumgebastelt - auf der Spielwiese des Web 2.0.

Der Herr O’Reilly erkannte ein paar technische Trends in Sachen Infrastruktur und Möglichkeiten der diesbezüglichen Ausnutzung, leitete wohlklingende Prinzipien ab und erklärte die alte Internetwelt für überholt (hier noch mal zur Lese ein Link). Und plötzlich sprach dann jeder, der irgendwie glaubte, eine Meinung haben zu müssen, über das Web 2.0. Komisch eigentlich. Auch jetzt noch. (more…)


 
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Teriell Gadget-test: Cube world

Wie es wohl wäre, in einem Würfel zu wohnen? Naja, keine Ahnung …

Doch die “Cube world” existiert. Kleine Männlein, die mich an C64-Zeiten erinnern, bewohnen diese Würfelwelt. Heute war ich notwendigerweise einkaufen und wurde auf sie aufmerksam. Ich kannte das Konzept vorher schon durch die fabelhafte Network Research -blog, doch heute hab ich die Cube world dann mal aus der Nähe begutachten können (ok, ok, zwei cubes habe ich mir gekauft, um sie mal anzutesten).

Das Prinzip ist einfach und doch interessant. Ein Cube wird von einem Männlein mit gewissen Eigenheiten (zum Beispiel hat einer einen Hund) bewohnt. Mit diesem Pixelmännchen kann man “spielen” oder ihm bei diversen Aktivitäten zuschauen. Interessant ist aber nun, dass der Würfel auf Bewegung reagiert. Durch ein Drehen des Würfels, fällt das Männchen also jeweils auf die Seite, die nach unten zeigt. Weiter ist sehr witzig, dass man die Würfel nebeneinander halten kann und diese damit verbunden sind - das eine Männchen kann nun das andere besuchen oder mit diesem interagieren. Ich glaube, bis zu sechzehn Würfel können so miteinander verbunden werden und bilden dann sowas wie ein Würfeldorf, in dem die Pixelakteure fleissig interagieren.

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Vorsicht, Unterhaltung:



 


 
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NaNeNo vom 17. Juli 2008

Meldung 1) Zeitgemäße Netzpolitik

Auf De:Bug wurden sie veröffentlicht, von netzpolitik stammen sie:

10 Forderungen für eine zeitgemäße Netzpolitik.

Die Forderungen sind (ich habe hier lediglich die Schlagworte aufgegriffen, empfehle aber jedem noch einmal genauer nachzulesen) :

1. Transparenz
2. Recht auf Zugang
3. Freie und anonyme Kommunikation
4. Chancengleichheit
5. Bürgerwissen statt Staatswissen
6. Öffentlich-Rechtliche ins Netz
7. Öffentlich-Rechtlich neu denken
8. Open Source fördern
9. Staatliche Infrastrukturen befreien
10. Urheberrecht reformieren

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Startscreen von kapiland.de Weil wir im Moment ja etwas beschäftigt sind und die Produktion von Artikeln für’s Teriellblog (zumindest momentan) ein wenig zurückgeschraubt werden musste, stell ich Euch heute mal ein kleines Spielchen vor, mit dem man diese Zeit, in welcher es hier mal nichts Neues zu lesen gibt, vielleicht überbrücken kann: Kapiland.

Bei Kapiland handelt es sich um ein Browsergame, in welchem die Spieler online um die Marktherrschaft kämpfen. Hier regieren keine Barbarenstämme, Aliens oder Piraten, sondern allein das “liebe” Geld. Vergleicht man Kapiland mit  Browserspielen wie Travian, so kann man sagen, dass der Interaktionsfaktor dort zwar höher ist, da man Allianzen bilden kann oder sich mit den Nachbarn verständigen muss etc., aber auf der anderen Seite ist der Stressfaktor äquvialent hoch. Man ist gezwungen ständig am Ball bleiben, damit das eigene Dorf nicht von einer dominierenden Allianz überrannt wird. Bei Kapiland ist dieser Zugzwang nicht gegeben, was es vom Konzept her zu einer entspannteren Variante der Brwosergames macht und in meinen Augen ein Pluspunkt ist. Das Spiel besteht in erster Linie aus dem Aufbau der eigenen Firma bzw. der eigenen Karriere, welche beim Tellerwäscher beginnt und beim Billionär enden könnte. Um auf der Karriereleiter nach oben zu gelangen, muss man Geld durch die geschickte Produktion und den Handel mit einer Vielzahl von Waren erwirtschaften. (more…)


 
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Ganesha 3000 aus dem Spore LaborDas wohl interessanteste Spiel der letzten Jahre steht kurz vor seinem Release. Am 04.09.2008 soll Spore für verschiedene Plattformen veröffentlicht werden. Die Erwartungen der Spieler und Spielkritiker sind dabei hoch, denn Spore soll durch verschiedene Game-Genres führen und ganz nebenbei auch durch die Evolution - sprich, von der Ursuppe in die Weiten des (virtuellen) Weltalls. Das wohl Interessanteste an dem Konzept von Spore ist, dass der Spieler im Prinzip spielen kann, wie er möchte. Es gibt zwar Spielphasen, aber keine festgelegten Handlungsabläufe oder Geschichten. Auf spore.com wird das Spiel so vorgestellt: (more…)


 
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