In der Fotocommunity (Europas größte Foto und Bildcommunity) sorgt einmal wieder eine neue Funktion für Aufsehen und regen Diskussionsbedarf bei den Usern. Die Fotocommunity hatte sowieso schon in den letzten Monaten viel an ihrem Äußeren gebastelt um die Attraktivität und Funktionalität ihrer Community zu steigern. Sedcards für Models wurden eingeführt, abgespeicherte Favoritenbilder konnte man auch öffentlich freischalten, so dass man im Profil eines Fotografen einmal schauen konnte was dieser eigentlich für persönliche Favoriten hat. Im Grunde genommen aber Funktionen die in anderen Bildercommunitys absoluter Standard sind und die auch niemanden mehr persönlich aufregen.
Brian Solis hat ein freies eBook mit dem verheißungsvollen Namen “The Essential Guide to Social Media” ins Netz gestellt. Meiner Meinung nach ist das Buch sicher einen Blick Wert, doch ich muss dem “Buch” auch eine etwas zu stichwortartige Machart attestieren. Bspw. wird der Abschnitt “Your Personal Brand” in der Tat auf einer halben, lediglich mit Stichworten gefüllten Seite abgehandelt. Insofern - einen Blick sollte der am Thema interessierte riskieren, aber eine hohe Erwartungshaltung wird wahrscheinlich enttäuscht. Damit man sich selbst ein Bild davon machen kann, habe ich im Folgenden das eBook eingebunden… (more…)
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Die Blender Foundation hat vor Kurzem den Kurzfilm “Big Buck Bunny” herausgebracht, der die Möglichkeiten von Blender zeigen soll (Blender ist eine freie 3D-Modelling und Animations-Software).
Der etwa zehn-minütige Film erzählt die Geschichte der Rache eines im Grunde sehr friedfertigen Hasen. Die Geschichte als Solche hat mich ehrlich gesagt nicht besonders mitgerissen und man konnte der Produktion zudem stellenweise ansehen, dass hier keine Disney-Budgets im Spiel waren. Die einzelnen Charaktere sind jedoch nett ausgearbeitet und haben ihren Charme. Leider können sie diesen in der Kürze und Einfachheit der Geschichte meines Erachtens nach nicht richtig entfalten. Aber sieht man von diesen Kritikpunkten ab, muss man doch sagen, dass dieses Projekt durchaus sehr gelungen ist, da zudem offensichtlich andere Ziele (als bspw. im Vergleich zu einer Pixar-Produktion) im Vordergrund standen… (more…)
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Auf Createdigitalmotion ist gerade ein wunderbares Video eines der Altmeister der Computeranimation zu sehen. Larry Cuba zeigt dort wie er einen der berühmten Flugschächte des Todesstern aus “Krieg der Sterne” Filmen am Computer gebaut hat.
Auf den ersten Blick sieht der Workflow gar nicht soviel anders aus als heute. Wenn man aber Cuba bei der Arbeit an der “Tastatur” bzw. an seinen Eingabegeräten beobachtet, so sieht man nur einige ziemlich große schwarze Knöpfe an einem Pult, die er ziemlich schwerfällig drehen muß um seine Objekte im Raum rotieren lassen zu könne.
Aber wie wird die nächste, übernächste Generation müde lächelnd auf unsere Technologie blicken während sie sich zum Einloggen in den Cyperspace unter ihre Head Mountain Displays verkriechen ?
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Im Februar diesen Jahres verwies ich auf die Blogroll - Studie 2008. Die Studie fand im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Forschungsprojektes “Netzwerkkommunikation im Internet” an der Universität Trier statt und hatte zum Ziel grundlegende kommunikative Muster der selbstorganisierten Wissensproduktion und -distribution in kollaborativen Online-Kommunikationen zu erforschen. Freundlicherweise wies mich Sebastian Erlhofer (ein Autor der Studie) darauf hin, dass die Ergebnisse der Studie inzwischen vorliegen. Auf der Website zur Blogroll - Studie sind einige Ergebnisse zusammengefasst. Zudem kann man sich die Ergebnisse in einer ausführlichen Version als PDF ansehen. (more…)
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Die Abschlussveranstaltung des Bitfilm Festival 2008 steht ins Haus. Nach einer Eröffnungsveranstaltung in Stuttgart schließt das diesjährige Bitfilm Festival im Hamburger Planetarium (Termine: 9. - 12. Juli 2008). Filme aus verschiedenen Kategorien wurden eingereicht und können über die Bitfilm-Website bewertet werden. Die Wettbewerbskategorien sind: 3DSpace, FX Mix, Flash, Machinima, Mobile und Realtime.
Das Bitfilm-Festival wurde im Jahr 2000 zeitgleich mit der Internet-Film-Community
bitfilm.com gegründet. Diese von der Stadt Hamburg und der EU geförderte und mit dem
Grimme - Preis ausgezeichnete Film - Plattform war 2000 angetreten, Filmtalenten eine
Heimat im Internet zu geben. […]
[…] Seit dem Jahr 2007 besteht das Bitfilm-Festival neben dem Internet-Festival aus einem
Auftakt- und einem Abschluss-Event, die in unterschiedlichen Städten stattfinden.
Im Jahr 2007 waren dies Hamburg und Barcelona, im Jahr 2008 Stuttgart und Hamburg.
An dieser Stelle möchte ich ein paar der eingereichten Produktionen vorstellen, die mir persönlich sehr gut gefallen haben. Einige gute Arbeiten waren in diesem Jahr dabei, weshalb die nachfolgende Auswahl leider nicht die gesamte Bandbreite wiedergibt. Weitere Clips lassen sich jedoch nach den Kategorien sortiert zum Glück auf der Bitfilm-Website ansehen. (more…)
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Seth Wiener zeigt(e), dass auch Fische das Land erobern können. Das Projekt Terranaut macht’s möglich.
A Blood Parrot fish explores terra firma from within a robotic vehicle that tracks the fish’s location within the vessel and steers the vehicle accordingly
Im Prinzip arbeitet Erik Nordenankar so, wie man es vom “Malen nach Zahlen” kennt. Nur etwas größer. Denn in dieser Version handelt es sich um ein Selbstportrait, welches Nordenankar “auf die Erde” malt.
GPS-Technik und ein Deal mit der DHL (auf Nerdcore wurde schon vermutet, dass es sich bei der Aktion um eine virale Kampagne der DHL handelte) waren die Voraussetzung dafür, ein Selbstportrait dieser Dimension zu realisieren.
Ungefähr funktionierte dieses Projekt so: zu Beginn zeichnete Nordenankar ein Selbstportrait (bestehend aus einer durchgezogenen Linie!) auf eine Weltkarte und leitete aus dieser Zeichnung offensichtlich eine Reiseroute ab. Diese Route wurde dann schließlich mit der (sicher nicht ganz uneigennützigen) Unterstützung der DHL abgeflogen und abgefahren. Während der so erfolgten Reise fungierte ein GPS-Gerät sozusagen als “Stift”, wodurch die Route nachgezeichnet wurde und allmählich das größte Selbstportrait der Welt entstand.
Zu Dürer’s Zeiten reichte es noch aus, mit einem Jesus-ähnlichen Selbstportrait für Furore zu sorgen, man sieht - die Zeiten haben sich geändert. Hier ist noch ein Video, welches zur Illustration des Projektes dient: (more…)
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Ein guter alter Freund (der hier vielleicht bald mal über die Londoner Streetart-Szene berichten will (@Karstor *zwinker*)) hat mir kürzlich in einer nächtlichen Skypekonferenz mal den heißen Tip gegeben, einen Blick auf das Programm Artrage zu werfen. Genau das hab ich dann auch gemacht. Es handelt sich bei Artrage um ein (vor allem in Verbindung mit einem Zeichentablett) intuitiv bedienbares Mal- oder Zeichenprogramm. Mir hat es sehr gut gefallen und den Test bestanden. In einem anderen Artikel habe ich vor einiger Zeit über Artweaver berichtet. Beide Programme im Vergleich haben ihre Vorzüge, sind aber alles in allem gut und kostenfrei. Naja, nicht ganz… Artrage gibt es als “Starter Edition”, in welcher die Funktionalität eingeschränkt ist. Für den vollen Leistungsumfang muss man derzeit 25 Dollar hinlegen, was aber im Vergleich zu namhaften Produkten geschenkt ist. In einem ersten Test von Artrage habe ich das nebenstehende Bildchen “The fall of the ultrabots” gekritzelt (wobei es danach mit anderer Software noch etwas weiterverarbeitet wurde) und konnte mich mit dem Programm sehr schnell anfreunden.
Soeben bin ich zufälligerweise über ein ganz nettes Tutorial auf ImagineFX mit dem Titel “Quick character design concepts” gestolpert. In diesem, welches übrigens frei als PDF einzusehen und runterzuladen ist, wird Artrage als Tool der Wahl aufgegriffen. Wer also die Benutzung schrittweise nach verfolgen möchte, kann sich hier Inspiration holen.
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Gestern ist auf der Polylog eine Email von Tita von Hardenberg erschienen. Es handelt sich hierbei um eine Stellungnahme zu der RBB-Entscheidung Polylux aus dem Programm zu streichen. In der Stellungnahme heißt es:
Liebe Polylogger,
wer hätte je gedacht, dass Polylog seine Muttersendung überleben wird?! Polylux soll Ende des Jahres auslaufen, so hat es der Sender heute beschlossen. Ein Schock nach fast zwölf Jahren. Andererseits: Wer will schon ewig leben? Und ein bisschen Zeit bleibt uns ja noch, um uns neu zu erfinden. Sieben Monate, um genau zu sein. Trotzdem fällt der Abschied von unserem Lieblingsmagazin verdammt schwer. Wer für Polylux arbeitet, tut das aus Leidenschaft. Das war von Anfang an so und entsprechend gedrückt ist die Stimmung im Team. Der einzige Trost ist diese Seite. Polylog werden wir auch nächstes Jahr weiter betreiben. Dann auf eigene Kappe und ohne die öffentlich-rechtlichen Beschränkungen. Das heißt: Wir dürfen endlich Geld mit Euch verdienen, bisher verursacht Ihr ja bloß Kosten… Aber im Ernst. Ein interessanter Modellversuch: Von Polylux bleibt Polylog. Nach dem Fernsehen kommt das Netz. Auf das Ergebnis sind wir selbst gespannt.