… diese Frage muss man sich natürlich nicht stellen, aber beantwortet wurde sie an diesem Wochenende.
In Köln wurde nämlich vor zwei Tagen die Beck’s Ice Party-Reihe mit einem Auftakt im Kölner Expo XXI eingeläutet. Und worum geht’s dabei? Beck’s stellt in diesen Tagen eine neue transparente Bier-Brause vor und kommt mit einem offensichtlich hohen Budget im Hinblick auf die Markenkommunikation daher. Scounting-Teams rannten vor dieser “Release”-Party durch Kölle und verteilten mit scheinbar “mehr oder minder” geübten Zielgruppenverständnis USB-Sticks an die junge oder sich noch jung glaubende Partygeneration. (more…)
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Soeben hab ich bei Werbeblogger.de den Artikel “Dove im Fadenkreuz” gefunden, in dem ein Dove-Spoof vorgestellt wird, der eine Reaktion auf den Dove-Spot “Onslaught” ist. In diesem Spot wies Dove sozusagen auf die Folgen der Schönheitsindustrie hin, verschwieg aber selbstverständlich, dass Dove selbst eine Marke von Unilever ist. Zu Unilever gehören unter anderem Marken wie Axe, Impuls, Lux, Rexona, Signal, Sunsilk, Timotei, SlimFast etc. und somit kann man sagen, dass der multinationale Konzern seinerseits einen festen Platz innerhalb der (angeprangerten) Schönheitsindustrie einnimmt. Diese scheinheilige Imagekampagne führte also wie gesagt dazu, dass die Spoofer von Greenpeace kreativ wurden. Hier der Spot:
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deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken und Schulen am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Auf Lesungen, Bücherparties, bei literarischen Schnitzeljagden oder Märchenstunden teilen leidenschaftliche Leser ihre Begeisterung für Bücher.
Wer nichts Produktives mit dem heutigen Sonntag anzufangen weiß, dem empfehle ich ausnahmsweise einige Stunden Fernesehkonsum. 3Sat blickt zurück ins Jahr 1968 und damit in eine Zeit politischer und sozialer Unruhen. Informationen zum Sendeablauf und Sendungsdetails kann man sich auf der 3Sat-Website anschauen.
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Wenn man im Netz nach Informationen zu Stan Vanderbeek sucht, stellt man schnell fest, dass diese im Verhältnis zu Informationen über manch anderen Künstler seiner Zeit relativ rar gesät sind. Und im Grunde ist das schon sehr verwunderlich. Denn der Amerikaner Stan Vanderbeek (geboren 1927, gestorben 1984) hat sehr früh, also sagen wir mal grob in den 60ern, experimentelle Filme erstellt und sich mit der Materie der Bilder (insgesamt auch dem Potential neuer Medientechniken) eben praktisch-experimentierfreudig und gedanklich auseinandergesetzt.
Da Vanderbeek im kollektiven Gedächtnis zumindest ein wenig untergegangen zu sein scheint, möchte ich heute einige Quellen zu der Person und seiner Arbeit zusammenfassen. (more…)
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Heute ist er, der erste internationale Tag für freie Meinungsäußerung im Internet. Mitmachen ist erwünscht!
Heute findet der erste „Internationale Tag für freie Meinungsäußerung im Internet“ statt. Reporter ohne Grenzen (ROG) hat diesen Tag initiiert und ruft ab 11 Uhr zu weltweiten Online-Demonstration gegen Internetzensur auf. Unter www.rsf.org kann jeder 24 Stunden lang etwa auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking oder auf dem kubanischen Platz der Revolution gegen Zensur des World Wide Web protestieren.
Nutzer können eine eigene virtuelle Figur erschaffen und so auf einer der neun Online-Demonstrationen in China, Kuba, Ägypten, Burma, Eritrea, Nordkorea, Tunesien, Turkmenistan oder Vietnam protestieren. In diesen Ländern ist die Meinungsfreiheit im Internet bzw. der Zugang zum Internet massiv eingeschränkt. […]
[Quelle: http://www.reporter-ohne-grenzen.de]
Der BoingBoing-Blogger Cory Doctorow sprach mit Lars Weisbrod von Jetzt.de in einem kurzen Interview über die Creative Commons - Lizenz. Doctorow vertritt die Ansicht “Kopieren ist gut für Autoren“. Warum und weshalb wird in dem Interview leider nur an der Oberfläche besprochen, aber dennoch lohnt sich ein Blick in das Interview.
jetzt.de: Was mit den anderen Gründen, unter Creative Commons zu veröffentlichen?
Cory: Der künstlerische Grund ist: Wir sind im 21. Jahrhundert. Kopieren wird immer leichter. Wenn man Kunst macht, die nicht kopiert werden soll, dann tut man etwas, das von Natur aus anachronistisch ist. Das ist nicht schlimm, ich mag Leute, die Höhlenmalerei oder so etwas machen. Aber das ist dann keine zeitgenössische Arbeit. Und der moralische Grund: Egal, was ich tue – wenn die Leute es mögen, werden sie es kopieren. Kopieren zu verbieten, ist nichts anderes, als die Leute zu verdammen - seinen Lesern zu sagen, dass sie Idioten sind und sie zu verklagen. Es ist etwas Unmoralisches, Leute dafür zu bestrafen, dass sie Kultur betreiben.
[Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de]
So, nachdem ich vor kurzem einzelne Accounts auf Kunstportalen/Kunstcommunities gelöscht habe, deren Nutzen ich nicht mehr sehen konnte, war heute ein weiterer Kahlschlag im Projekt “Bye Bye, virtual me” an der Reihe - der MySpace-Account. Dieser dümpelte ohnehin eigentlich nur so vor sich hin und ich bin froh, mir fortan ein Passwort weniger merken zu müssen. (more…)
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NIN goes CC: Nine Inch Nails haben ein neues Album (”Ghosts I-IV”) unter Verwendung der CreativeCommons-Lizenzen veröffentlicht. Bei gulli.com heisst es:
Trent Reznor kann wegen des ausgelaufenen Vertrages vom alten Plattenlabel nicht mehr bei der Umsetzung seiner Ideen behindert werden. Auch deswegen entschloss er sich dazu, den ersten Teil von Ghost auf zahlreichen BitTorrent-Websites hochzuladen.
Auf rebel:art habe ich einen Verweis gefunden, den ich an dieser Stelle einfach mal weitergeben möchte. Es handelt sich hierbei um das Flashgame Faith Fighter aus dem Hause Molleindustria (bekannt für politische Videogames). Faith Fighter bietet dem Spieler die Möglichkeit seiner radikal-religiösen Einstellung freien Lauf zu lassen und stellvertretend gegen andere Religionen in den Kampf zu ziehen. Ein kleines kritisch-absurdes Spielchen, welches auch Atheisten Freude bereiten kann.
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