Archiv der Kategorie Künstler

Alljährlich findet seit nunmehr 16 Jahren im alten Hamburger Elbtunnel, einige Meter tief unterhalb der Elbe, die Elbart statt. Dieses Jahr gaben sich 56 Künstler aus allen Teilen des Landes sowie des europäischen Umlandes ein kleines familiäres Stelldichein. Die Problematik für die Initiatoren vom Cult e.V. stellt sich jedes Jahr bei der Bewerbungssichtung auf ein Neues. Größere Installationen, Plastiken und auch Werke, die auf irgendeine Weise mit Strom versorgt werden müssen können meist nicht berücksichtigt werden. Es gibt keinen Strom (außer an den Tunnelzugängen im Norden und Süden) und von der einen zur anderen Seite sind es vielleicht gerade mal 4 Meter, so dass keine Werke allzu weit in das Ganginnere ragen dürfen.

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Die Zeit Online wollte eigentlich über eine Street Art-Ausstellung der Tate Modern in London berichten. Aber irgendwie ist dem Autor T.Timm dann doch nicht wirklich viel zum Thema eingefallen und es wurde wieder mal einer dieser Artikel über Banksy:

Bansky, der prominenteste unter den gegenwärtigen Straßenkünstlern, fehlt an der Fassade des Museums. Seine Anonymität schützt der Künstler aus Bristol wie einen kostbaren Schatz. Seit Jahren sprüht er mit Hilfe von Schablonen Bilder in […]

[Quelle: Zeit Online]

Alle schreiben über Banksy. (more…)


 
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Vorher kannte ich Vergleichbares nur von William Kentridge, über den ich auch mal sehr interessiert einen kleinen Vortrag ausarbeiten durfte und von dessen Arbeit ich sehr angetan war. Doch BLU trägt diese Nummer auf die Straße. Es geht im Prinzip um Trickfilm.

Kentridge hat in Arbeiten wie “Felix in Exile” palimpsestartige Bilderwelten entstehen lassen, die meist auf einer oder wenigen Flächen bzw. Malgründen gemalt oder gezeichnet wurden. D.h. ein erstes Bild wurde erstellt und durch ein Foto festgehalten, dann wurden entsprechende Stellen ausradiert, übermalt oder modifiziert und das nächste Foto konnte gemacht werden. Dieses Verfahren ist der Stopmotion-Technik nicht sehr unähnlich.

Der Künstler BLU macht in technischer Hinsicht Ähnliches, (more…)


 
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Seth Wiener zeigt(e), dass auch Fische das Land erobern können. Das Projekt Terranaut macht’s möglich.

A Blood Parrot fish explores terra firma from within a robotic vehicle that tracks the fish’s location within the vessel and steers the vehicle accordingly

Und so sieht das ganze in Aktion aus:

 

 

Auch interessant in diesem Kontext ist die Seite von Ken Rinaldo.


 
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Im Bezug auf diese Fragestellung habe ich bei surveymonkey (deren Angebot ich ohnehin mal testen wollte) eine kleine Umfrage gestartet. Beteiligung ist erwünscht :)

In erster Linie richtet sich die Umfrage an Künstler (autodidaktisch, professionell etc.) und Kreative. Aber auch Galeristen und Kuratoren oder Kunstliebhaber sind herzlich eingeladen, an der kurzen Umfrage teilzunehmen.

Hier ist der Link: Zur Umfrage


 
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Jedem zu empfehlen ist der Besuch auf: www.eugeniomerino.com

Supertangas von Eugenio Merino

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Heute ist das bewegte Bild Mittelpunkt des Deviant Snapshot. Ausgesucht wurden die Filme unter dem Motto “Dreaming”.

 

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Wenn man im Netz nach Informationen zu Stan Vanderbeek sucht, stellt man schnell fest, dass diese im Verhältnis zu Informationen über manch anderen Künstler seiner Zeit relativ rar gesät sind. Und im Grunde ist das schon sehr verwunderlich. Denn der Amerikaner Stan Vanderbeek (geboren 1927, gestorben 1984) hat sehr früh, also sagen wir mal grob in den 60ern, experimentelle Filme erstellt und sich mit der Materie der Bilder (insgesamt auch dem Potential neuer Medientechniken) eben praktisch-experimentierfreudig und gedanklich auseinandergesetzt.

Da Vanderbeek im kollektiven Gedächtnis zumindest ein wenig untergegangen zu sein scheint, möchte ich heute einige Quellen zu der Person und seiner Arbeit zusammenfassen. (more…)


 
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Das Interview ist zwar schon vom 21. Februar, aber auf dieses Interview möchte ich gerne hinweisen. Denn Hrdlicka war für mich einer der ersten Künstler, den oder dessen Arbeit ich wirklich bewundert habe. Das verhält sich ähnlich wie bei Goya, den er auch im Interview selber nennt. Er ist nun der zweite Wiener, auf den hier im TeriellBlog in den letzten Tagen hingewiesen wird, es muss also schon auch etwas dran sein - am Wiener Ruf. (more…)


 
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Monika HäuslerDie Arbeiten der Wiener Künstlerin Monika Häusler sind eines mit Sicherheit nicht: gefällige Dekoration.
Es hat den Anschein, als wäre der künstlerische Prozess von Mo Häusler in einem oftmals morbide sich äußernden Spannungsverhältnis zwischen Tod und Leben verortet. Immer wieder tauchen menschliche oder tierische Leiber in den Gemälden von Mo auf, die auf mich wie stoffliche Stellvertreter in einer Auseinandersetzung wirken, deren “Ziel” es ist, den Facetten der menschlichen Existenz ein Stück weit auf die Schliche zu kommen. Diese Auseinandersetzung vermittels einer Sprache der Körper erscheint mir zensurfrei, höhlenforscherisch, d.h. eben auch drastisch in einem produktiven Sinne. Der Tod wird zum längst Akzeptierten und der Blick wird auf die Psychologie des Vergänglichen und gleichzeitig auf die Triebfedern des Lebendigen gerichtet. So wohnt den Bildern von Mo Häusler auf der Ebene des Bildinhalts meiner Meinung nach auch nicht selten eine zarte Zerbrechlichkeit inne.

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