Archiv der Kategorie Computerspiele

Wie es wohl wäre, in einem Würfel zu wohnen? Naja, keine Ahnung …
Doch die “Cube world” existiert. Kleine Männlein, die mich an C64-Zeiten erinnern, bewohnen diese Würfelwelt. Heute war ich notwendigerweise einkaufen und wurde auf sie aufmerksam. Ich kannte das Konzept vorher schon durch die fabelhafte Network Research -blog, doch heute hab ich die Cube world dann mal aus der Nähe begutachten können (ok, ok, zwei cubes habe ich mir gekauft, um sie mal anzutesten).
Das Prinzip ist einfach und doch interessant. Ein Cube wird von einem Männlein mit gewissen Eigenheiten (zum Beispiel hat einer einen Hund) bewohnt. Mit diesem Pixelmännchen kann man “spielen” oder ihm bei diversen Aktivitäten zuschauen. Interessant ist aber nun, dass der Würfel auf Bewegung reagiert. Durch ein Drehen des Würfels, fällt das Männchen also jeweils auf die Seite, die nach unten zeigt. Weiter ist sehr witzig, dass man die Würfel nebeneinander halten kann und diese damit verbunden sind - das eine Männchen kann nun das andere besuchen oder mit diesem interagieren. Ich glaube, bis zu sechzehn Würfel können so miteinander verbunden werden und bilden dann sowas wie ein Würfeldorf, in dem die Pixelakteure fleissig interagieren.
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Weil wir im Moment ja etwas beschäftigt sind und die Produktion von Artikeln für’s Teriellblog (zumindest momentan) ein wenig zurückgeschraubt werden musste, stell ich Euch heute mal ein kleines Spielchen vor, mit dem man diese Zeit, in welcher es hier mal nichts Neues zu lesen gibt, vielleicht überbrücken kann: Kapiland.
Bei Kapiland handelt es sich um ein Browsergame, in welchem die Spieler online um die Marktherrschaft kämpfen. Hier regieren keine Barbarenstämme, Aliens oder Piraten, sondern allein das “liebe” Geld. Vergleicht man Kapiland mit Browserspielen wie Travian, so kann man sagen, dass der Interaktionsfaktor dort zwar höher ist, da man Allianzen bilden kann oder sich mit den Nachbarn verständigen muss etc., aber auf der anderen Seite ist der Stressfaktor äquvialent hoch. Man ist gezwungen ständig am Ball bleiben, damit das eigene Dorf nicht von einer dominierenden Allianz überrannt wird. Bei Kapiland ist dieser Zugzwang nicht gegeben, was es vom Konzept her zu einer entspannteren Variante der Brwosergames macht und in meinen Augen ein Pluspunkt ist. Das Spiel besteht in erster Linie aus dem Aufbau der eigenen Firma bzw. der eigenen Karriere, welche beim Tellerwäscher beginnt und beim Billionär enden könnte. Um auf der Karriereleiter nach oben zu gelangen, muss man Geld durch die geschickte Produktion und den Handel mit einer Vielzahl von Waren erwirtschaften. (more…)
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Das wohl interessanteste Spiel der letzten Jahre steht kurz vor seinem Release. Am 04.09.2008 soll Spore für verschiedene Plattformen veröffentlicht werden. Die Erwartungen der Spieler und Spielkritiker sind dabei hoch, denn Spore soll durch verschiedene Game-Genres führen und ganz nebenbei auch durch die Evolution - sprich, von der Ursuppe in die Weiten des (virtuellen) Weltalls. Das wohl Interessanteste an dem Konzept von Spore ist, dass der Spieler im Prinzip spielen kann, wie er möchte. Es gibt zwar Spielphasen, aber keine festgelegten Handlungsabläufe oder Geschichten. Auf spore.com wird das Spiel so vorgestellt: (more…)
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Nach dem schon sehr gelungenen ersten Teil von Vector TD (mehr darüber hier) gibt es die zweite Version. Neu sind in der Fortsetzung des auf dem “Tower Defense“-Prinzips aufbauenden Spieles ein paar neue Modis sowie Karten und ein neuer Turm, der in Vector TDx bereits Verwendung fand. Die verschiedenen Spielmodis (Normal, Time attack, Lightning und Puzzle/Sandbox) machen die zweite Version noch interessanter, obwohl ihr Vorgänger schon sehr unterhaltsam war. Es gilt also auch für Vector TD 2: Vorsicht, Suchtgefahr! (more…)
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Auf rebel:art habe ich einen Verweis gefunden, den ich an dieser Stelle einfach mal weitergeben möchte. Es handelt sich hierbei um das Flashgame Faith Fighter aus dem Hause Molleindustria (bekannt für politische Videogames). Faith Fighter bietet dem Spieler die Möglichkeit seiner radikal-religiösen Einstellung freien Lauf zu lassen und stellvertretend gegen andere Religionen in den Kampf zu ziehen. Ein kleines kritisch-absurdes Spielchen, welches auch Atheisten Freude bereiten kann.
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Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates meinte jüngst in einem Interview mit dem Magazin GEE: “Computerspiele- Entwickler sind Künstler”. Diese Stellungnahme lässt erahnen, dass der Blickwinkel auf das Medium Computerspiel nicht mehr nur in erster Linie aus dem Zensurwillen einiger Akteure innerhalb der Computerspiel-Debatte besteht, sondern dass man sich allmählich über den (potentiellen) kulturellen Wert von Computerspielen Gedanken macht. Zimmermann vertritt sogar die Meinung, dass es vernünftiger wäre, kreative und innovative Spiele zu fördern, als “schlechte” Spiele einfach zu verbieten. Es handelte sich bei der Debatte um die kulturelle Bedeutsamkeit von Computerspielen laut Zimmermann um eine der größten, die im Deutschen Kulturrat je geführt wurde. (more…)
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NaNeNo 23. Januar 2008
Meldung 1)
Die Welt Online berichtet über Zankapfel.de, einem “Streitportal”. Ich finde die Idee grundsätzlich sehr gut, bin mir aber noch nicht sicher, was ich davon halten soll, dass es bei den “Zanks” um Geld geht. Wahrscheinlich ist dies die Idee einer Methode, um auf bessere Argumente in Streits und eine differenziertere sowie ersthafte Debattierhaltung zu hoffen. Denn nur dann kann Streitkultur positiv gefördert werden.
Nachzulesen bei: http://www.welt.de/webwelt/…/Wer_im_Web_am_besten_streitet_bekommt_Geld.html
Zankapfel: http://www.zankapfel.de
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In den letzten Jahrzehnten haben nicht zuletzt durch die einsetzende flächendeckende Verbreitung heimischer Computer, was als eine primäre strukturelle Voraussetzung anzusehen ist, digitale Unterhaltungsformen und Produkte Einzug in die Haushalte gehalten.
Eine vielfältig und regelmäßig kontrovers debattierte Produktgattung stellen dabei die Computerspiele bzw. Videospiele dar. Im Fokus der gesellschaftlichen Diskurse (vor allem getragen von der massenmedialen Berichterstattung und Fokussierung) stehen dabei oft Fragestellungen bezüglich der Wirkung auf den Konsumenten; etwa die Frage, ob die intensive Nutzung eines Ego-Shooters (wie z.B. Counter Strike oder andere) gewalttätiges Verhalten fördert oder sogar hervorrufen kann. Fragestellungen, welche sich also in erster Instanz eigentlich der Medienwirkungsforschung oder z.B. der Psychologie zuordnen ließen und somit ohnehin nicht von Vertretern der Massenmedien beantwortet werden sollten.
Sieht man jedoch einmal von Wirkungshypothesen ab, so lassen sich dem „Medium“ Computerspiel
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Ein Artikel bei Golem.de (Link: http://www.golem.de/0711/56270.html) berichtet über neue Stimmen innerhalb der “Killerspiel”-Debatte. Es handelt sich hierbei um die “Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspychotherapie” (GWG), die sich für ein Verbot dieser bösen Spielchen aussprach. Ohne weiter auf wissenschaftliche Studien zum Thema zu verweisen oder eine entsprechende Position damit zu untermauern, ist der GWG eines klar, nämlich dass “Killerspiele wie Landminen für die Seele” seien (so Elke Ostbomk-Fischer, Hochschuldozentin und GwG-Mitglied).
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Vector TD heißt das kleine Flashgame, welches ich heute vorstellen möchte. Es dreht sich bei diesem Spiel um ein einfaches, aber gelungen umgesetztes Spielkonzept, genannt Tower Defense (TD), welches kurz gesagt daraus besteht, aus einem Repertoire an Türmen eine Verteidigungslinie geschickt zu platzieren, so dass man die bunten, rotierenden oder wabernden Angreifern (es sind in Wirklichkeit nur Pazifisten auf der Durchreise) aufhalten kann. Diese kommen pro Level in einer Angriffswelle daher und bringen bei Abschuss Geld, welches wieder in neue oder Upgrades bestehender Türme investiert werden kann. 50 Level gilt es auf diese Weise zu bestehen und ob dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt ist hängt zum einen von der effizienten Platzierung und Kombination von Türmen (sowie Powerups bzw. Boni) und dem zugrunde liegenden Kartenaufbau ab.
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