Archiv der Kategorie Medienpolitik

Was? GEMA - Guerilla? Hmmm…  mal sehen ….

Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) ist eine Verwertungsgesellschaft, die in Deutschland (Hauptsitze Berlin und München) die Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte von denjenigen Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken vertritt, die in ihr Mitglied sind.

[Quelle: Wikipedia]

Das Wort Guerilla wurde Anfang des 19. Jahrhunderts über das französische guérilla aus dem spanischen guerrilla einem Diminutivum (Verkleinerungsform) des spanischen guerra („Krieg“) entlehnt. Das spanische guerra geht, wie das französische guerre, auf das altniederfränkische *werra („Streit“) zurück, mit dem auch das althochdeutsche werre („Verwirrung“, „Streit“) verwandt ist.

[Quelle: Wikipedia]

Klar ist jedenfalls, die dem althochdeutschen Wort “werre” zuzuordnende Verwirrung sollte entstanden sein, als der Komponist Johannes Kreidler mit “Lastwagen, Papierkolonnen, Trägern und Presse am 12.09.2008 um 11 Uhr bei der GEMA Generaldirektion Berlin”(Quelle) auftrat, um das Stück “product placement” mit 70200 Einzelzitaten bei der GEMA anzumelden.  70200 Zitate sind in etwa ~ ein LKW gefüllt mit Formularen. (more…)


 
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Dass die Zensur der eigentliche chinesische Volkssport ist (auch wenn für diese Sportart vermutlich keine Goldmedaillen vergeben werden), sollte sich ja rumgesprochen haben. Auch wenn man inzwischen stellenweise von einer Lockerung der Beschränkungen bzgl. der Internetzensur als Reaktion auf die internationalen Meinungen und Proteste  hört, so kann man sich nur schwer vorstellen, dass ein wirklicher Schub in Richtung Informations- und Meinungsfreiheit bloß aufgrund der Olympischen Spiele zu erwarten ist. Wahrscheinlicher ist, dass das Thema der Zensur in China noch lange nicht vom Tisch sein wird. (more…)


 
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NaNeNo vom 17. Juli 2008

Meldung 1) Zeitgemäße Netzpolitik

Auf De:Bug wurden sie veröffentlicht, von netzpolitik stammen sie:

10 Forderungen für eine zeitgemäße Netzpolitik.

Die Forderungen sind (ich habe hier lediglich die Schlagworte aufgegriffen, empfehle aber jedem noch einmal genauer nachzulesen) :

1. Transparenz
2. Recht auf Zugang
3. Freie und anonyme Kommunikation
4. Chancengleichheit
5. Bürgerwissen statt Staatswissen
6. Öffentlich-Rechtliche ins Netz
7. Öffentlich-Rechtlich neu denken
8. Open Source fördern
9. Staatliche Infrastrukturen befreien
10. Urheberrecht reformieren

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Heute ist er, der erste internationale Tag für freie Meinungsäußerung im Internet. Mitmachen ist erwünscht!

Heute findet der erste „Internationale Tag für freie Meinungsäußerung im Internet“ statt. Reporter ohne Grenzen (ROG) hat diesen Tag initiiert und ruft ab 11 Uhr zu weltweiten Online-Demonstration gegen Internetzensur auf. Unter www.rsf.org kann jeder 24 Stunden lang etwa auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking oder auf dem kubanischen Platz der Revolution gegen Zensur des World Wide Web protestieren.

Nutzer können eine eigene virtuelle Figur erschaffen und so auf einer der neun Online-Demonstrationen in China, Kuba, Ägypten, Burma, Eritrea, Nordkorea, Tunesien, Turkmenistan oder Vietnam protestieren. In diesen Ländern ist die Meinungsfreiheit im Internet bzw. der Zugang zum Internet massiv eingeschränkt. […]
[Quelle: http://www.reporter-ohne-grenzen.de]

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Der BoingBoing-Blogger Cory Doctorow sprach mit Lars Weisbrod von Jetzt.de in einem kurzen Interview über die Creative Commons - Lizenz. Doctorow vertritt die Ansicht “Kopieren ist gut für Autoren“. Warum und weshalb wird in dem Interview leider nur an der Oberfläche besprochen, aber dennoch lohnt sich ein Blick in das Interview.

jetzt.de: Was mit den anderen Gründen, unter Creative Commons zu veröffentlichen?
Cory:
Der künstlerische Grund ist: Wir sind im 21. Jahrhundert. Kopieren wird immer leichter. Wenn man Kunst macht, die nicht kopiert werden soll, dann tut man etwas, das von Natur aus anachronistisch ist. Das ist nicht schlimm, ich mag Leute, die Höhlenmalerei oder so etwas machen. Aber das ist dann keine zeitgenössische Arbeit. Und der moralische Grund: Egal, was ich tue – wenn die Leute es mögen, werden sie es kopieren. Kopieren zu verbieten, ist nichts anderes, als die Leute zu verdammen - seinen Lesern zu sagen, dass sie Idioten sind und sie zu verklagen. Es ist etwas Unmoralisches, Leute dafür zu bestrafen, dass sie Kultur betreiben.
[Quelle: http://jetzt.sueddeutsche.de]

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Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates meinte jüngst in einem Interview mit dem Magazin GEE: “Computerspiele- Entwickler sind Künstler”. Diese Stellungnahme lässt erahnen, dass der Blickwinkel auf das Medium Computerspiel nicht mehr nur in erster Linie aus dem Zensurwillen einiger Akteure innerhalb der Computerspiel-Debatte besteht, sondern dass man sich allmählich über den (potentiellen) kulturellen Wert von Computerspielen Gedanken macht. Zimmermann vertritt sogar die Meinung, dass es vernünftiger wäre, kreative und innovative Spiele zu fördern, als “schlechte” Spiele einfach zu verbieten. Es handelte sich bei der Debatte um die kulturelle Bedeutsamkeit von Computerspielen laut Zimmermann um eine der größten, die im Deutschen Kulturrat je geführt wurde. (more…)


 
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Zunächst waren heute Artikel zu lesen, in denen es hiess, StudiVZ würde die Nutzerdaten (was auch z.B. Angaben von Vorlieben etc. in Profilen beträfe) an Dritte verkaufen. In einer Pressemitteilung dementierte StudiVZ dieses, räumte aber wohl ein, dass die Daten der Nutzer zukünftig dazu benutzt würden, die eingeblendete Werbung für den Nutzer “zielgerichtet zu optimieren”. D.h. natürlich, dass die Daten der Nutzer durchaus dazu benutzt werden, Profit zu erwirtschaften. So untersagt StudiVZ seinen Nutzern z.B. das Ablehnen von Cookies, in der Datenschutz-Erklärung heisst es:

“StudiVZ weist jedoch darauf hin, dass die Nutzung des Angebots von studiVZ bei einer Ablehnung von Cookies nicht möglich ist.”

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Vor einigen Wochen habe ich einen subjektiven Erfahrungsbericht über drei Kunstportale veröffentlicht (hier nachzulesen). Diesen subjektiven Bericht möchte ich heute um die kürzlichen Entwicklungen im Kunstnet erweitern.

Ein schwelender Missmut der letzten Monate mündete gestern in einem Flächenbrand, einem kleinen Chaos platziert inmitten eines Streits um Moral, Sittlichkeit, gesetzlicher Rechtmäßigkeit, Zensur und Aufkündigungen von Mitgliedschaften. (more…)


 
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30. November 1984  …. äh … 2007

Das Gesetz zur “Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen” wurde heute vom Bundesrat gebilligt. Den Gesetztesentwurf kann man hier (PDF) nachlesen.

Weitere Informationen zum Thema erfährt man bei heise.


 
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Ein Artikel bei Golem.de (Link: http://www.golem.de/0711/56270.html) berichtet über neue Stimmen innerhalb der “Killerspiel”-Debatte. Es handelt sich hierbei um die “Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspychotherapie” (GWG), die sich für ein Verbot dieser bösen Spielchen aussprach. Ohne weiter auf wissenschaftliche Studien zum Thema zu verweisen oder eine entsprechende Position damit zu untermauern, ist der GWG eines klar, nämlich dass “Killerspiele wie Landminen für die Seele” seien (so Elke Ostbomk-Fischer, Hochschuldozentin und GwG-Mitglied).

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