Archiv der Kategorie Medienspiegel

Nach einer Umfrage von TNS Emnid verstehen die meisten Zuschauer nicht das, was allabendlich ab 20 Uhr aus den Mündern der Tagesschausprecher/-innen an ihr Ohr dringt. Die Welt Online berichtet, dass 1002 Befragten die Bedeutung der Worte Schutzschrift, Vorteilsabschöpfung, Koalitionsfreiheit, Pflegestützpunkte oder Basta-Politik nahezu unbekannt sind. Ist es nun eine Schwäche der Tagesschau (-Redakteure) oder eine Schwäche der Zuschauer, die dazu führt, dass das Geschehen in der Welt nicht wirklich kommuniziert werden kann? Mein Vorschlag für die Lösung dieses schwierigen Problems wäre ein kleiner programmtechnischer Eingriff… Jörg Pilawa fragt in seinem Quiz zukünftig die Worte ab, welche kurz später in der Tagesschau zu nennen sind.

Um sich von dem schwierigen Vokabular selbst zu überzeugen - hier ein Link auf die aktuelle Sendung (von 12 Uhr):

http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts1816.html


 
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NaNeNo 27. November 2007

Meldung 1)

China’s Mondorbiter Chang’e-1 hat die ersten Bilder vom Mond aus einer Höhe von 200 Metern aufgenommen. Eine Auswahl wurde am gestrigen Montag der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Orbiter soll nun für die Dauer eines Jahres den Mond umrunden, wobei er die Mondoberfläche dreidimensional kartografieren und spektrometrische Gesteinsanalysen durchführen soll.

Nachzulesen bei: http://www.heise.de/newsticker/meldung/99554

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Es scheint sich ein neuer Trend in der Talkszene abzuzeichnen. Kerner setzte Hermann an die Luft (siehe Artikel) und Knoff-Hoff-Altmeister Joachim Bublath flüchtete gestern vor Nina Hagen und einer Diskussion, die zu wenig Standpunkte kannte. “Einfach weggehen” heißt also der neue Trend aus den Thinktanks der Talkredaktionen oder – „Verluste gibt es immer“. Das Rezept hierfür ist denkbar einfach. Man konstruiert sich eine Runde, die sich erkenntnishemmender nicht auswirken könnte und lässt die Sache einfach mal laufen…

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NaNeNo 29. Oktober 2007

Meldung 1)

Gulli berichtet über die Schulmeisterschaft Deutschlandcup. Es handelt sich hierbei um eine landesweite eSport- Schulmeisterschaft, bei welcher ein Team je Schule teilnehmen kann. Die Disziplinen sind unter anderem Warcraft 3 und Trackmania Nations.

Nachzulesen bei: http://www.gulli.com/news/schulmeisterschaft-2007-10-29/

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Da ich bei dem ein oder anderen Kunstportal (mein an dieser Stelle frei gewählter Sammelbegriff für: Webportale für Galerien und Künstler, Künstler-Communities, Künstler-Foren, Web 2.0.-Ansätzen zum Thema etc.) schon länger ein Profil besitze, erlaube ich mir mal, ein paar kurze Eindrücke zu schildern. Ich denke, die Ansprüche mit denen sich Künstler und Kunstschaffende (und seien es auch Laien oder Kunstinteressierte) bei einem solchen Portal anmelden, sind so unterschiedlich wie die Kunstepochen selbst. Vielleicht wird mit diesem subjektiven (!) Erfahrungsbericht ja manch einem bei der Suche des für ihn passenden Portals geholfen, objektive Empfehlungen kann ich hier dabei aber nicht aussprechen.

Ich möchte folgende Kunstportale etwas näher betrachten:

www.kunstnet.de, www.xarto.com und www.deviantart.com

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Dies soll mal eine kleine Randnotiz werden, zu welcher mich das überall anzutreffende Superlativenvokabular inspirierte….

In Deutschland kennt man unlängst wieder den wohligen Gedanken, dem Fussballolymp zum Greifen nahe zu sein… Weltmeister ist das Stichwort. Naja, nun hat es im letzten Sommer nicht ganz hingehauen und doch: Zum Weltmeister der Herzen hat es gereicht. Und wider mancher Schwarzseherei in der Tat auch doch noch (und erneut) zum Exportweltmeister 2007. Nichts weniger als die Superlative gilt es zu benennen, um den traurigen Alltag zwischen Kinderarmut, Mindestlohndebatten und ungleichen Bildungschancen ein wenig mit Träumen aufzuladen. Exzellenz und Elite und Superstar sind die wärmenden Worte für das klassenübergreifende Gemüt. Ein paar Eliteunis braucht das Land - so hat dies auch der Spiegel erkannt. Gleich 4 von 4 Headlines des Unispiegels (auf der Startseite) sprechen von “Elite-Unis” und sogar “Exzellenz-Reaktionen”. Aber klar sollte eben auch sein - wir brauchen mehr Nobelpreisträger. Es wäre doch eben auch traurig, wenn unter den 82 Millionen Deutschen nicht mehr Supertalente zu finden wären. China mit seinen schlappen 1,3 Milliarden sollte da (als prognostizierter Exportweltmeister und somit Dorn im Auge) auf keinen Fall mithalten können, nicht? Auch zum Grassen Geburtstag (Glückwunsch Günter) wurde die Gelegenheit nicht versäumt medial ein wenig in Erinnerungen an elitäre “Einrichtungen” wie die der Gruppe 47 zu schwelgen. Das war noch was. Heutigen Einzelkämpfern des Literaturgeschäfts, wie etwa Maxim Biller, verbietet man da doch schon lieber ein Buch. Nein… Topmanager, Spitzengehälter und Eliteunis sind das A und O im globalen Wettstreit um die Weltmeisterschaft. Wem es nützt? Das ist (um mit Grass zu sprechen) “Ein weites Feld”.


 
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Im Grunde wollte ich zu dem Thema „Kerner – Hermann“ nicht Stellung beziehen. Dies, um einerseits nicht Inhalt aus den erstaunlich ungeschickten Äußerungen einer Einzelperson (zunächst ungeachtet ihrer inhaltlichen Position) zu generieren, wie eben JBK in seiner Talkrunde selber es tat, namhafte Journalisten ebenso oder eine beachtlich hohe Anzahl von Bloggern, und andererseits auch nicht, um einer medialen Debatte mehr Gewicht zu verleihen, als es im Vergleich zu anderen Themen zweifelsohne nötig wäre. Nun habe ich mich aber in den letzten Tagen durch ein reichhaltiges Angebot an Reaktionen, Meinungen und Verwertungen des Kerner-Hermann-Eklats gewühlt und mich doch dazu durchgerungen, ein paar Worte zum Thema zu verlieren. Denn aus einer dümmlichen Mücke ist immerhin ein nicht zu übersehender medienpolitischer Elefant gewachsen und eben dieses Phänomen ist zweifellos interessant.

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NaNeNo 12. Oktober 2007

Meldung 1)

Die Zeit berichtet über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, dass der Roman “Esra” von Maxim Biller (Info zum Autor) weiterhin verboten bleibe. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes stützt sich auf eine durch den (stark autobiografisch gefärbten) Roman angeblich verursachte Verletzung des Persönlichkeitsrechts, in welchem Billers Ex-Freundin als Esra erkennbar dargestellt ist und Details aus dem Liebesleben geschildert werden. Somit wird durch diesen Entscheid die von Grundgesetz garantierte Freiheit der Kunst dem Persönlichkeitsrecht (welches in Deutschlang nicht als solches ausdrücklich geregelt ist) nachgeordnet und spiegelt eine Grundsatzdebatte dar, zu welcher auch die Zeit mit diesem Artikel anregt.

Nachzulesen bei: http://www.zeit.de/online/2007/42/maxim-biller-urteil-esra

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Das Thema des ZDF Nachtsudios vom 24. Juni (Wh. vom 25. März 2007) war die Frage “Welche Bedeutung hat Wissenschaft heute?”.

 

Zu diesem Thema waren Prof. Volker Mosbrugger, Prof. Ernst Theodor Rietschel, Prof. Klaus Töpfer und Prof. Sigrid Weigel zur Diskussion in die Räumlichkeiten des Naturmuseum Senckenberg eingeladen. In der Diskussion wurde der Versuch unternommen, die Wissenschaft (wissenschaftliche Forschung) in dem gesellschaftlichen System näher zu verorten (bspw. wurden Interdependenzen sowie Unterschiede zwischen Politik und Forschung knapp erläutert). Aufhänger der Sendung war offensichtlich der 300. Geburtstags des Frankfurter Arztes, Naturforschers und Wissenschaftsmäzen Johann Christian Senckenberg, welcher als historische Größe und durch sein Universalinteresse auch den Anlass zu wissenschaftshistorischen (-theoretischen) Betrachtungen gab.

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Die Portale und Communitys, welche es im Grunde ja in nahezu gleicher Struktur (und - auch wenn man es nicht gerne hören möchte) Funktionalität schon im Zuge der ersten, großen unternehmerischen Webeuphorie gab, zeichnen sich vornehmlich durch eines aus: die Einschränkung laufender Kosten auf Unternehmungsseite erfolgt z.B. dadurch, dass nun die Nutzer selbst die Inhalte erstellen und sich dabei noch freuen. Vorbei sind die unangenehmen Zeiten, in welchen ein Start-Up in Eigenarbeit (und natürlich mit der freundlichen Unterstützung einer Hand voll Praktikanten) den Content selbst generieren musste. Nein, diese graue Vorzeit wünscht sich niemand zurück; zu heikel ist das Spiel mit qualitativen Risiken in Punkto Inhalt.

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