Die Beiträge zum House of mirrors Projekt von Luca Batoni sind inzwischen online. Leider sind die eingereichten Bilder nur in einer sehr kleinen Ansicht verfügbar, was meiner Meinung nach nicht unbedingt sinnvoll ist. Dennoch kann man einige (teils sehr verschiedene, teils sehr ähnliche - was immer das nun heissen mag ) Interpretationen sehen und so man möchte, einen Kommentar hinterlassen.
Nachdem sich der Letterman Musik Mix im montäglichen Teriell Blog zu etablieren scheint, habe ich ihm auch ein passendes Kürzel verpasst. Jetzt also immer unter MMDLLSMM, oder knapp und einfach nur immer unter der “MontagMittagDavidLettermanLateShowMusikMix” leicht zu erkennen. Heute gibt es LCD Soundsystem, Sonic Youth, At the Drive in, und The Mars Volta zu bestaunen. Immer wieder erstaunlich wer oder was da so aufgetreten ist.
In der Sueddeutschen ist kürzlich ein Interview mit Motörhead-Frontmann Lemmy erschienen… Wer etwas über Idioten, Frauen, Drogen, Verpuffung, Musikindustrie, Religion oder Politik erfahren möchte, sollte hier einfach mal reinschauen. Einfach klasse - deshalb hier der Link: zum Interview
Zur Kunst generell hat Lemmy übrigens auch eine Meinung:
SZ: Was ist Kunst? Bach ist Kunst. Oder?
Kilmister: Keine Ahnung. Bach ist ebenfalls ein Gefühl in den Eiern. Wenn Sie mich fragen. Kunst ist ja nur noch ‘n Markt, oder? Wie die Börse. Nimm die Bildende Kunst: Du kannst an den Preisen für die Bilder ablesen, wer gerade wen fickt.
Der heutige Montag Mittag Musik Mix fällt mal ne Spur rockiger aus. Zumindest wurde mal auf den Griff in die Elektro-Trickkiste verzichtet. Zu Gast heute sind Neil Young, die fabelhaften Noisettes, Faith No More, Mars Volta und Marilyn Manson. Ich selbst finde den Mix ja perfekt Aber eine eigene Meinung müsst ihr euch selbst bilden … viel Spaß und einen guten Start in die Woche!
Dead Man Theme von Neil Young (einer der besten Soundtracks eines der besten Filme)
“Google wirft Microsoft den Fehdehandschuh direkt ins Gesicht und greift mit einem eigenen Web-Browser den Softwarekonzern auf vermeintlich angestammtem Gebiet an”, sagt Heise und bezieht sich damit die Einführung des Google - Browsers Chrome. “Wenn Chrome bei den Nutzern gut ankommt, könnte dies die Gewichte im Internet noch weiter zugunsten Googles verschieben” sagt Spiegel Online indes. Der Google-Konzern schickt also, wie heute bekanntgegeben wurde, einen Webbrowser ins Rennen, dessen Quellcode angeblich offen sein soll, wie dies auch bei Nun-Konkurrent Firefox der Fall ist. Auf Golem.de hieß es gestern: “In Form eines Comics hat Google erste Details zu einem eigenen Browser preisgegeben. Demnach entsteht der Browser im Rahmen des Projekts Google Chrome und basiert auf der Rendering-Engine Webkit, nutzt eine eigene, besonders schnelle JavaScript-Implementierung und wird von Hause aus mit Gears geliefert.” Dass Google inzwischen auch vermehrt mit Software-Projekten, die clientseitige Installationen benötigen an den Start geht, ist nicht neu. Ebensowenig neu ist die ausserordentliche Dominanz des Konzerns und die Ausweitung der Angebotspalette. Schon die Google-Docs (ein Online Word oder Excel -Ersatz) dürften Microsoft nicht wirklich geschmeckt haben. Nun bleibt abzuwarten, mit welcher “Wucht” Chrome einschlägt und wie die neue Verteilung der Marktanteile im Browser-Bereich aussehen wird. Was wäre eigentlich der nächste Schritt … achja, ein Betriebssystem. Mich wundert jedenfalls nichts mehr (z.B. auch nicht, dass Google nun Videos für Unternehmen hosten will) …
Willkommen zum heutigen Montag Mittag Musik Mix im Teriell Blog. Heute habe ich mal wieder einige Perlen aus dem David Letterman Archiv gefischt die sich meiner Meinung nach sehen und hören lassen können. Musikakteure die man hier zu Lande in einer Show solchen Formates niemals zu sehen bekommen würde. Nicht bei Schmidt im Ersten und auch nicht bei Raab’ s TV Total Dauerausgelutschtformatshow.
Mit dabei diesmal unter anderem Audioslave, (draußen auf dem Dach der Lettermanshow) nocheinmal wie in der Vorwoche die Fleet Foxes (das konnte ich mir nicht nehmen lassen Sebastian), Motörhead mit einem Chuck Berry Cover und The Jesus and Mary Chain.
Viel Spaß damit.
AUDIOSLAVE Live at the David Letterman Show - “Set It Off”
Auf Dein-Startup beantwortet Daniel Langwasser drei Fragen zur Kunstcommunity Kunstclub. Dort ist in der ersten Antwort zu lesen:
Viele bestehende Kunstportale verfügen entweder über eine kaum zu überschauende Funktionsvielfalt, entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik oder können nur sehr geringe Besucherzahlen vorweisen. Diese Lücke möchten wir mit der neuen Community und Galerie Kunstclub.com gerne schließen.
Ich wünsche natürlich dem Vorhaben viel Erfolg, ein Urteil muss aber wohl jeder selbst fällen. Meiner Meinung nach ist die anderen Portalen angekreidete Funktionsvielfalt vielerorts überhaupt nicht existent. Im Gegenteil, die meisten Kunstcommunities bestehen aus dem gleichen Standard-Funktions-Set: Galerie, Profilseiten, Forum und evtl. Shopsystem. Innovativ sieht anders aus.
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Mit dem Netz ist das so eine unstetige Angelegenheit … Memex, Arpanet, Internet, Web, Web 2.0, Semantic Web und nu? Was soll da eigentlich noch folgen? Kevin Kelly hat sich ein paar interessante Gedanken über die Zukunft des Netztes gemacht und teilt diese mit uns (siehe unten).
Ich finde die Bewertung Kelly’s zwar stellenweise etwas zu euphorisch, allerdings halte ich einige Gedanken für sehr nachvollziehbar und gut möglich. Mit ähnlichen Gedanken habe ich mir auch gerne dann und wann die Zeit vertrieben, wobei ich es persönlich aufschlussreicher finde, das Netz als komplexes (nicht-lineares) System zu begreifen, nicht als “ein Ding”. Wir betrachten ja auch gern mal unser “Ich” als ein Ding, wobei es “auf infrastruktureller Ebene” natürlich aus vielen Einzelteilen, deren Verschaltungen sowie Informationsaustausch besteht - es ist im Prinzip virtuell. Im Beitrag von Kelly steht natürlich (weil so angekündigt) das Netz im eigentlichen Fokus. Dieses sehe ich also nicht als das zentrale Ding an, sondern nur als das zur Informationsübermittlung dienliche (Sub-) System, welches mit dem komplexen System der menschlichen Gesellschaft verwoben ist. Aber nu genug, hier der etwa 19-minütige Kelly-Gedankengang.
Dass sich heutzutage Künstler oder kreative Autodidakten zunehmend im Netz tummeln, ist nicht gerade verwunderlich. Denn dort können sie kostengünstig Inhalte wie Bilder oder Videos oder Text oder was auch immer veröffentlichen, auf ein wenig Aufmerksamkeit vonseiten der Rezipienten hoffen. Und Aufmerksamkeit ist heutzutage eine Währung, die auch und sogar gerade für Künstler relevant ist. Gleichzeitig wird es immer schwieriger, trotz der Vorteile digitaler Kommunikation und Distribution (z.B. von Bildern) ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit erst zu erreichen. Denn wo viele Bilder sind (sagen wir lieber: Unmengen), wird die mögliche Aufmerksamkeit der Rezipienten auf diese Anzahl aufgeteilt. Erschwerend kommt hinzu, dass die endlosen medial distribuierten und stets verfügbaren Bilder-, Video-, Informations-Streams den Betrachter nicht zwingend zu einem Mehr-Konsum motivieren, sondern es tritt vielmehr eine Ermüdung ob des stetig wachsenden Informationsüberangebots ein. Die mögliche individuelle Aufmerksamkeitsbereitschaft sinkt also und es entsehen Trends zum Informations-Essayismus. Gerade bei künstlerischen Arbeiten ist das eventuell etwas kontraproduktiv, da viele Werke ein Mindestmaß an weiterer Auseinandersetzung verlangen. (more…)
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Ab heute ist die Beta-Version von Sweetcron zum Download verfügbar. Der Entwickler Yong Fook hat mit dem Open Source-Projekt Sweetcron ein Tool ins Rennen geschickt, das einem ermöglicht den eigenen Lifestream auf dem eigenen Server aufzubauen und anzupassen (notwendig ist also ein Webserver mit mindestens PHP5 und MySQL4.1). D.h. die eigenen Aktivitäten im Netz können dort, nachdem sie in Sweetcron eingebunden wurden, automatisch angezeigt werden. Wenn man möchte, kann man so also bspw. die eigenen Youtube-Videos, Flickr-Bilder oder Twitter-Beiträge also unter einem Dach veröffentlichen. Das Lifestream-Prinzip kennen einige schon von Angeboten wie Friendfeed. Der Vorteil an Sweetcron wird hier sein, dass man es ähnlich dem eigenen Blog anpassen kann und im Prinzip mehr Kontrolle über die eigenen Daten hat. Einzelne Inhalte können als privat markiert und so der Öffentlichkeit (zumindest was den Stream betrifft) vorenthalten werden. Ich halte das Tool für einen guten Schritt in die Richtung, die eigenen im Netz verstreuten Inhalte zu bündeln, aufzubereiten und zu administrieren. Auf der Website von Yong Fook sieht man das System übrigens in Aktion. Dort gibt es übrigens auch zwei Videos über Sweetcron.