Wenn es um Routenplanung oder Kartenmaterial geht, war lange Zeit Google Maps für viele Internetnutzer die erste Adresse. Allerdings stellt inzwischen das OpenStreetMap-Projekt zumindest stellenweise eine gute Alternative dar. Peter Eich hat einige Fallbeispiele zusammengetragen, an denen deutlich wird, dass die OSM schon jetzt für manche Stellen der Welt mehr Informationen bereitstellt als Google Maps. Er verweist auf ein hilfreiches Tool von Frank Sautter, mit dessen Hilfe stufenlos zwischen Google Maps- und OSM-Karten hin- und hergeblendet werden kann. Die gewünschten Informationen können so verglichen oder zusammengetragen werden.
Insgesamt kann man ohnehin gespannt sein, ob und wann die OSM qualitativ Google Maps überholen wird. Klar ist (spätestens seit Wikipedia), dass man das kooperative Zusammenwirken vieler Menschen nicht unterschätzen sollte. Zudem sind die Daten der OSM unter einer freien Lizenz verwendbar und bieten damit dem Nutzer eine unverfängliche Möglichkeit der Weiterverwendung. (more…)
Bookmark setzen:These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
Etwas verspätet, aber nun online: der Montag Mittag Musik Mix. Heute ist im MMMM wieder ein buntes Durcheinander angesagt. Mit dabei sind in dieser Woche: Ween, die 17 Hippies, Justin Sullivan (von dem Guten wollte ich eigentlich ein anderes Lied vorstellen, welches ich aber leider nicht finden konnte), die Yeah Yeah Yeahs und die Fleet Foxes.
Und nun - viel Spaß!
….heißt in Wirklichkeit “Warte bis September” und ist in Wahrheit ein wunderbar ausgeklügeltes virales Marketing Projekt für den neuen Ikea Katalog der im September erscheint.
Derzeit kann der “Strip around the world” eine Länge von 46,75 Meter aufweisen. Wahrscheinlich reicht das noch nicht ganz für einen äquatorialen Comic-Strip, aber immerhin. Das Projekt auf striparoundtheworld.de, dessen Veranstalter das Kultur- und Freizeitamt Erlangen ist, besteht grundsätzlich aus vielen aneinandergereihten Einzelbildern (die stellenweise wirklich sehenswert sind!). Diese Einzelbilder sollen eigentlich eine Art Comic darstellen, was, wie Andy Rudorfer schon passend bemerkt, leider durch Aneinanderreihung allein noch nicht zwingend zu einer Handlung führt. Es bleibt allerdings ein schöner Bilderstream, in dem man herumstöbern kann. (more…)
Bookmark setzen:These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
Wer gerne einmal auf eine etwas ungewöhnliche Art und Weise in die Welt der Simpsons “eintauchen” möchte, der sollte sich den Simpsonmaker anschauen. Es handelt sich dabei um ein putziges Widget, mit dessen Hilfe man sich selbst als simpsonisierte Version basteln kann. Das Ergebnis läßt sich anschließend ausdrucken und an die Wand pinnen.
Für den heutigen “Deviant Snapshot” habe ich mich durch die Weiten des Deviant-Universums gewurschtelt und auf die Suche nach Skulpturen oder Plastiken gemacht. Wie man es von Deviant Art so kennt, sind viele Objekte Fantasy-lastig oder kommen auch mal aus der Sci-Fi-Ecke. Mich stört das allerdings nicht. Was ich also gefunden habe, seht ihr hier… Viel Spaß!
Wer mal ausprobieren möchte, wie sie oder er möglicherweise im Jahr 1950 ausgesehen hätte, sollte sich mal yearbookyourself ansehen. Auf der Seite kann man nämlich eine kleine Zeitreise antreten. Einfach das eigene Bild hochladen, alles passend justieren und zack - fertig ist das oldschool-Konterfei! Mein Urteil: Ein feines, wenn auch sinnfreies Späßchen für die Kaffeepause
Neben dem seeligen John Peel hat sich vor allem ein Mann in den letzten Jahren sich um den Erhalt etwas rauherer Rockmusik in den Medienanstalten (speziell natürlich erstmal den Amerikanischen) verdient gemacht; der großartige David Letterman. In seiner David Letterman Show läßt er dann und wann schonmal Bands auftreten die nicht unbedingt sofort den “guten Massengeschmack” treffen.
Eine kleine Auswahl davon heute also mit Slipknot, Rage against the Machine, Queens of the Stone Age, Beastie Boys und Creed. Diese Serie kann man denke ich fortsetzen und dabei den wöchentlichen MMMM durch den DLMM ein wenig ergänzen.
In letzter Zeit wurde ich hin und wieder zum Mitwirken an netzbasierten Kunstprojekten eingeladen. Also “netzbasiert” ist eventuell nicht das richtige Wort - ich wollte damit ausdrücken, dass es sich um Projekte handelt, in denen Künstler (oder offensichtlich auch so autodidaktische Nasen wie ich) ihren Beitrag über das Netz ins Gesamtgeschehen beisteuern. Zwei solcher Projekte, die derzeit noch laufen, will ich an dieser Stelle kurz vorstellen…
Hier werden Bilder in einer Reihe verknüpft. Die teilnehmenden Künstler knüpfen an ein bestehendes Bild an und schaffen somit ein großes - bzw. langes - Verbund-Bild. Das Projekt endet am 31. Juli 2009.
Will ein Unternehmen eine Marke branden oder ein Politiker gewählt werden, so brauchen alle eins - Aufmerksamkeit. Und die ist ein knappes Gut, was nicht nur die Akteure der Werbebranche wissen. Durch den Ausbau von Informations- und Kommunikationskanälen oder die zunehmende Mediatisierung ist es übrigens nicht unbedingt leichter geworden, Aufmerksamkeit “zu ergattern”. Je mehr Botschaften in den Äther hinausposaunt werden, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Empfänger genau diese Botschaft erhält.
Bei der Kunst ist das nicht anders. Bilder, die nicht betrachtet werden, werden auch nicht zur Kenntnis genommen… Insofern besteht natürlich für Künstler (egal ob Musiker oder solche, die den Pinsel schwingen) die Notwendigkeit, dass ihre entsprechenden Arbeiten Aufmerksamkeit erhalten. Viele, oft noch mit Aufmerksamkeit unterversorgte Künstler nutzen dann Kunstportale bzw. Künstlercommunities, um an die Öffentlichkeit zu treten.
Doch über welche “Reichweite” verfügen solche Portale eigentlich? (more…)
Bookmark setzen:These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.