Archiv der Kategorie Soziologie

….heißt in Wirklichkeit “Warte bis September” und ist in Wahrheit ein wunderbar ausgeklügeltes virales Marketing Projekt für den neuen Ikea Katalog der im September erscheint.


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In der Fotocommunity (Europas größte Foto und Bildcommunity) sorgt einmal wieder eine neue Funktion für Aufsehen und regen Diskussionsbedarf bei den Usern. Die Fotocommunity hatte sowieso schon in den letzten Monaten viel an ihrem Äußeren gebastelt um die Attraktivität und Funktionalität ihrer Community zu steigern. Sedcards für Models wurden eingeführt, abgespeicherte Favoritenbilder konnte man auch öffentlich freischalten, so dass man im Profil eines Fotografen einmal schauen konnte was dieser eigentlich für persönliche Favoriten hat. Im Grunde genommen aber Funktionen die in anderen Bildercommunitys absoluter Standard sind und die auch niemanden mehr persönlich aufregen.

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Auf ihrem Blog stellt Christiane Schulzki-Haddouti zehn Thesen aktuellen Entwicklung der Medien auf.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein Autor einer Tageszeitung die sich rasant entwickelnde Medienlandschaft beklagt. Dabei wäre es wichtig, die sich verändernden infrastrukturellen Bedingungen der Medienlandschaft möglichst genau zu benennen. Denn nur das kann die Voraussetzung dafür sein, zukunftsfähige Medienprodukte zu entwickeln. Aus zehn Beobachtungen ergeben sich zehn Thesen zur Zukunft der Medien.

[Quelle: schulzki-haddouti.de]

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Derzeit (vom 29.01. bis einschliesslich 03.02.2008) findet die Transmediale 2008 unter dem Motto “CONSPIRE…” statt. Der Veranstaltungsort ist das inzwischen renovierte “Haus der Kulturen der Welt” in Berlin. Das Medienkunstfestival, welches 1988 als Video-Film-Fest begann, zeigt neben den ausgestellten Arbeiten auch eine Reihe an Filmen sowie Videos und “experimentelle Performances”. Ferner ergänzen Konferenzvorträge internationaler Wissenschaftler das Programm, in diesem Rahmen ist z.B. Humberto Maturana (bekannt für das Konzept der Autopoiesis) zu nennen.

Auch nach Ende des Festivals ist es Besuchern übrigens möglich, die ausgestellten Arbeiten noch bis zum 28. Februar zu betrachten (nähere Informationen zu den Öffnungszeiten gibt es auf der Website zur Transmediale).

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Die Geschichte der Menschheit hat uns mit Sicherheit eines eindeutig gelehrt: Es kommt nichts Gutes dabei heraus, wenn eine Person oder eine Institution überdurchschnittlich viel Macht und Einfluss besitzt. Gerade das zwanzigste Jahrhundert hat uns hierfür genügend Beispiele geboten. Sollte diese Faustregel innerhalb der Nach-”Gutenberg-Galaxis” (Zum Begriff Gutenberg-Galaxis, Vgl. McLuhan. Kurze Übersicht: hier) nicht mehr gelten? Sie gilt! Und zum Beispiel der Bot, der dieses frische Posting gerade besucht ist ein Beweis hierfür. Heutzutage besitzen nicht mehr bloss Parteien oder Könige Macht, sondern unanständig gross gewordene Firmen wie Google.

Ein Forschungsreport zu grossen Suchmaschinen, insbesondere Google, und der damit in Zusammenhang zu bringenden Gefahren wurde von Wissenschaftlern der TU Graz, der Uni Salzburg und dem Forschungszentrum L3S Hannover im September des vergangenen Jahres veröffentlicht. Dieser ist hier als PDF-Datei und in englischer Sprache einzusehen und sei wärmstens empfohlen. Heise veröffentlichte daraufhin auch einen Artikel, in welchem manche Aspekte aufgegriffen werden. (more…)


 
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Die Zeit Online berichtet über eine Langzeitstudie des Bielefelder Sozialwissenschaftlers Wilhem Heitmeyer (Link zu Heitmeyer’s Website), in dessen Mittelpunkt die Einstellung der Deutschen gegenüber “schwachen Gruppen” (gemeint sind hier z.B. Obdachlose, Fremde etc.). Die Ergebnisse der Studie sind sehr aufschlussreich, da sie zumal den Zusammenhang von einer in der Bevölkerung verbreiteten ökonomistischen Logik (der Effizienz und Nützlichkeit) und Ressentiments bspw. gegenüber Langzeitarbeitslosen aufzeigen. (more…)


 
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Nach einer Umfrage von TNS Emnid verstehen die meisten Zuschauer nicht das, was allabendlich ab 20 Uhr aus den Mündern der Tagesschausprecher/-innen an ihr Ohr dringt. Die Welt Online berichtet, dass 1002 Befragten die Bedeutung der Worte Schutzschrift, Vorteilsabschöpfung, Koalitionsfreiheit, Pflegestützpunkte oder Basta-Politik nahezu unbekannt sind. Ist es nun eine Schwäche der Tagesschau (-Redakteure) oder eine Schwäche der Zuschauer, die dazu führt, dass das Geschehen in der Welt nicht wirklich kommuniziert werden kann? Mein Vorschlag für die Lösung dieses schwierigen Problems wäre ein kleiner programmtechnischer Eingriff… Jörg Pilawa fragt in seinem Quiz zukünftig die Worte ab, welche kurz später in der Tagesschau zu nennen sind.

Um sich von dem schwierigen Vokabular selbst zu überzeugen - hier ein Link auf die aktuelle Sendung (von 12 Uhr):

http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts1816.html


 
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Vor einigen Wochen habe ich einen subjektiven Erfahrungsbericht über drei Kunstportale veröffentlicht (hier nachzulesen). Diesen subjektiven Bericht möchte ich heute um die kürzlichen Entwicklungen im Kunstnet erweitern.

Ein schwelender Missmut der letzten Monate mündete gestern in einem Flächenbrand, einem kleinen Chaos platziert inmitten eines Streits um Moral, Sittlichkeit, gesetzlicher Rechtmäßigkeit, Zensur und Aufkündigungen von Mitgliedschaften. (more…)


 
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Ein Artikel bei Golem.de (Link: http://www.golem.de/0711/56270.html) berichtet über neue Stimmen innerhalb der “Killerspiel”-Debatte. Es handelt sich hierbei um die “Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspychotherapie” (GWG), die sich für ein Verbot dieser bösen Spielchen aussprach. Ohne weiter auf wissenschaftliche Studien zum Thema zu verweisen oder eine entsprechende Position damit zu untermauern, ist der GWG eines klar, nämlich dass “Killerspiele wie Landminen für die Seele” seien (so Elke Ostbomk-Fischer, Hochschuldozentin und GwG-Mitglied).

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In einer Videobotschaft machte Wolfgang Schäuble kürzlich Werbung für den ePass (Link / mp4-Datei), eben jenes neue Sicherheits-Gadget, für welches ab dem ersten November die zwei Zeigefinger des Antragstellers (eines neuen Reisepasses) für die Nachwelt festgehalten werden. Zum unschlagbaren Vorzugspreis von 59 Euro könnten auch Sie einen solchen den ihren nennen.

In einer Meldung der Welt Online heisst es “Regierung und Behörden betonten, der neue ePass sei fälschungssicher und erschwere Kriminellen ihr Handwerk. Experten und Opposition fürchten genau das Gegenteil. Kriminelle könnten die Daten auslesen und missbrauchen.” (Link) Einen Artikel des Chaos Computer Clubs zum Thema ePass, kann man hier lesen.
[Und an dieser Stelle nochmal Werbung:]

Schaeuble! Wegtreten!

 


 
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