Archiv der Kategorie Wissenschaft

Derzeit (vom 29.01. bis einschliesslich 03.02.2008) findet die Transmediale 2008 unter dem Motto “CONSPIRE…” statt. Der Veranstaltungsort ist das inzwischen renovierte “Haus der Kulturen der Welt” in Berlin. Das Medienkunstfestival, welches 1988 als Video-Film-Fest begann, zeigt neben den ausgestellten Arbeiten auch eine Reihe an Filmen sowie Videos und “experimentelle Performances”. Ferner ergänzen Konferenzvorträge internationaler Wissenschaftler das Programm, in diesem Rahmen ist z.B. Humberto Maturana (bekannt für das Konzept der Autopoiesis) zu nennen.

Auch nach Ende des Festivals ist es Besuchern übrigens möglich, die ausgestellten Arbeiten noch bis zum 28. Februar zu betrachten (nähere Informationen zu den Öffnungszeiten gibt es auf der Website zur Transmediale).

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Die Geschichte der Menschheit hat uns mit Sicherheit eines eindeutig gelehrt: Es kommt nichts Gutes dabei heraus, wenn eine Person oder eine Institution überdurchschnittlich viel Macht und Einfluss besitzt. Gerade das zwanzigste Jahrhundert hat uns hierfür genügend Beispiele geboten. Sollte diese Faustregel innerhalb der Nach-”Gutenberg-Galaxis” (Zum Begriff Gutenberg-Galaxis, Vgl. McLuhan. Kurze Übersicht: hier) nicht mehr gelten? Sie gilt! Und zum Beispiel der Bot, der dieses frische Posting gerade besucht ist ein Beweis hierfür. Heutzutage besitzen nicht mehr bloss Parteien oder Könige Macht, sondern unanständig gross gewordene Firmen wie Google.

Ein Forschungsreport zu grossen Suchmaschinen, insbesondere Google, und der damit in Zusammenhang zu bringenden Gefahren wurde von Wissenschaftlern der TU Graz, der Uni Salzburg und dem Forschungszentrum L3S Hannover im September des vergangenen Jahres veröffentlicht. Dieser ist hier als PDF-Datei und in englischer Sprache einzusehen und sei wärmstens empfohlen. Heise veröffentlichte daraufhin auch einen Artikel, in welchem manche Aspekte aufgegriffen werden. (more…)


 
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Die Zeit Online berichtet über eine Langzeitstudie des Bielefelder Sozialwissenschaftlers Wilhem Heitmeyer (Link zu Heitmeyer’s Website), in dessen Mittelpunkt die Einstellung der Deutschen gegenüber “schwachen Gruppen” (gemeint sind hier z.B. Obdachlose, Fremde etc.). Die Ergebnisse der Studie sind sehr aufschlussreich, da sie zumal den Zusammenhang von einer in der Bevölkerung verbreiteten ökonomistischen Logik (der Effizienz und Nützlichkeit) und Ressentiments bspw. gegenüber Langzeitarbeitslosen aufzeigen. (more…)


 
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Der Spiegel berichtet über eine Studie zum “Surfverhalten” der Deutschen, welche von dem Unternehmen ipoque durchgeführt wurde. Ipoque ist auf Internet Traffic Management und Analyse spezialisiert und analysierte im Zeitraum August und September 2007 den Internetverkehr in fünf Regionen der Welt. Eine Kurzfassung der Studie wird bei Ipoque bereitgestellt: Kurzfassung als PDF.

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Ein Artikel bei Golem.de (Link: http://www.golem.de/0711/56270.html) berichtet über neue Stimmen innerhalb der “Killerspiel”-Debatte. Es handelt sich hierbei um die “Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspychotherapie” (GWG), die sich für ein Verbot dieser bösen Spielchen aussprach. Ohne weiter auf wissenschaftliche Studien zum Thema zu verweisen oder eine entsprechende Position damit zu untermauern, ist der GWG eines klar, nämlich dass “Killerspiele wie Landminen für die Seele” seien (so Elke Ostbomk-Fischer, Hochschuldozentin und GwG-Mitglied).

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NaNeNo 27. November 2007

Meldung 1)

China’s Mondorbiter Chang’e-1 hat die ersten Bilder vom Mond aus einer Höhe von 200 Metern aufgenommen. Eine Auswahl wurde am gestrigen Montag der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Orbiter soll nun für die Dauer eines Jahres den Mond umrunden, wobei er die Mondoberfläche dreidimensional kartografieren und spektrometrische Gesteinsanalysen durchführen soll.

Nachzulesen bei: http://www.heise.de/newsticker/meldung/99554

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Bei netzpolitik.org bin ich auf einen 3SAT-Beitrag zum Thema Nerds gestoßen. Der Beitrag ist inzwischen bei Youtube verfügbar und ich möchte ihn Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten. (more…)


 
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Dies soll mal eine kleine Randnotiz werden, zu welcher mich das überall anzutreffende Superlativenvokabular inspirierte….

In Deutschland kennt man unlängst wieder den wohligen Gedanken, dem Fussballolymp zum Greifen nahe zu sein… Weltmeister ist das Stichwort. Naja, nun hat es im letzten Sommer nicht ganz hingehauen und doch: Zum Weltmeister der Herzen hat es gereicht. Und wider mancher Schwarzseherei in der Tat auch doch noch (und erneut) zum Exportweltmeister 2007. Nichts weniger als die Superlative gilt es zu benennen, um den traurigen Alltag zwischen Kinderarmut, Mindestlohndebatten und ungleichen Bildungschancen ein wenig mit Träumen aufzuladen. Exzellenz und Elite und Superstar sind die wärmenden Worte für das klassenübergreifende Gemüt. Ein paar Eliteunis braucht das Land - so hat dies auch der Spiegel erkannt. Gleich 4 von 4 Headlines des Unispiegels (auf der Startseite) sprechen von “Elite-Unis” und sogar “Exzellenz-Reaktionen”. Aber klar sollte eben auch sein - wir brauchen mehr Nobelpreisträger. Es wäre doch eben auch traurig, wenn unter den 82 Millionen Deutschen nicht mehr Supertalente zu finden wären. China mit seinen schlappen 1,3 Milliarden sollte da (als prognostizierter Exportweltmeister und somit Dorn im Auge) auf keinen Fall mithalten können, nicht? Auch zum Grassen Geburtstag (Glückwunsch Günter) wurde die Gelegenheit nicht versäumt medial ein wenig in Erinnerungen an elitäre “Einrichtungen” wie die der Gruppe 47 zu schwelgen. Das war noch was. Heutigen Einzelkämpfern des Literaturgeschäfts, wie etwa Maxim Biller, verbietet man da doch schon lieber ein Buch. Nein… Topmanager, Spitzengehälter und Eliteunis sind das A und O im globalen Wettstreit um die Weltmeisterschaft. Wem es nützt? Das ist (um mit Grass zu sprechen) “Ein weites Feld”.


 
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Die Studie der OpenNet Initiative (ONI) befasst sich mit der weltweiteten Internet-Zensur und gibt Aufschluss über diesbezügliche Tendenzen. Wer steckt hinter der Studie?

“The OpenNet Initiative is a collaborative partnership of four leading academic institutions: the Citizen Lab at the Munk Centre for International Studies, University of Toronto, Berkman Center for Internet & Society at Harvard Law School, the Advanced Network Research Group at the Cambridge Security Programme, University of Cambridge, and the Oxford Internet Institute, Oxford University.”

Auf der Internetseite der ONI (http://opennet.net) lassen sich viele Ergebnisse dieser Studie nachlesen, z.B. in welcher Weise sich der Charakter der Zensur geändert hat. Zudem kann man auf einer Weltkarte (http://map.opennet.net) länderspezifische Informationen zum Thema abrufen.

Reinschauen lohnt sich!


 
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Unter dem Titel “Blogstudie 2007 / Informationssuche im Internet - Blogs als neues Recherchetool” erfolgte eine Online-Umfrage (mit 600 Teilnehmern aus Deutschland) zum Thema Weblogs / Blogs. Durchgeführt wurde die Umfrage von der Uni Leipzig in Kooperation mit der Suchmaschine Ask.com.

Einige interessante Ergebnisse und (so würde ich zumindest sagen) angestellte Spekulationen lassen sich in dem Ergebnisbericht zur Studie (pdf-Datei) nachlesen. Dieser befindet sich hier.

Link zur Onlinequelle: Blogstudie 2007


 
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